Leo Santifaller: Ergänzungsband 2/1. Festschrift zur Feier des 200 jährigen Bestandes des HHStA 2 Bände (1949)

IV. Quellen und Quellenkunde - 35. Alphons Lhotsky (Wien): Eine unbeachtete Chronik Österreichs aus der Zeit Kaiser Friedrichs III

Chronik Österreichs aus der Zeit Kaiser Friedrichs III. 543 dieb) haubtstat Laybach im herczogtumb Krain mit gewaltigenc) heere durchd) hilff seiner éheim graf Fridrichs und graf Ulrichs von Cili beleget6). Die kúnig Fridrichf) desmals auch8) trachtet ze mynneren, wann derselb kúnig11) fúrworffe, kayser Sigmund das haws Österreich Übergriffen, daz er die graven ze Cili ze fúrsten erhöhet hiet; darumb gedacht er in fúrsten- stannd abczenemen, daz sy neben herezogen ze Österreich* 1) nichtk) solten fúrsten genennet werden, seid1) derselben graven grafschafft und herschafftm), auf die sy ze fúrsten des heiligen Römischen Reichs11) geschepfet sein gebesen, in herezogtumen der herezogen ze Österreich gelegen wéren, und über annder ursach er auch dise°) berúret, daz sy [f. 3V] ainp) gsloss, Weissenfels genennetq), an sein erlaubnus als herezogens ze Krain von newen aufgepawet hieten. Dasselb gsloss ligtr) im ort des herezogtumbs Krain gen occident werts zenagst8) dem herczogtumb Körenden und inner dreyn teutschen meilen von dem lannd Forjau[l], das die Venediger desmals innhetten und noch innhaben. Als das gsloss Weissenfels ange- fanngen worde ze pawen, die Venediger durch belegnus mit etlichen tausent menschen desselben gsloss paw1) versúchten ze underkomen, aber11) nichts ausrichtend sy fuder geezogen sein. Herezog Fridrich von Österreich, herezogs Sigmunds vater, in Zeiten solhes gepawes lebte und, so vil an im wasv), die graven ze Cili darumb nicht ungúnstiget. Zejungist, alsw) die stat Laybach widerstannd tet under diser belegnus, was kúnig Fridrich in seiner crónung ze Ach. Er mit seinem brúder versúenet worde und gab im für sein erbschafift in den herezog­tumen Steir, Kerenden und Krain, auch anndern iren herschaflften daselbs, ain merkliche sumen gulden, daz er sich mit derselben sumenx) in Swabenlannd fúegét, die versaezten gslósser ablóset undy) daselbs enthielde. Nach2) herezog Albrechtén berichte3) zwischen dem kúnig und den graven ze Cili kr[ieg] nichtsmynnerb) werhafft was und lesst auch6) verainigt worde, solher mass dieselben graven ze Cili mit iren leiberbend) kúnig Fridrich6) an offne solennitet von newen zef) gefúrsten freyen graven des heiligen Römischen Reichs g) schepfte, alsoh) b) darnach sta(t) durchgestrichen. c) eingefügt. d) nachgetragen über getilgtem beleget mit. e) nachgetragen. f) darnach nicht mynner sunder ee ( ?) mer, wenn herezog Albrechtén durchgestrichen. e) desmals auch nachgetragen. h) darnach für hielde durchgestrichen. ') darnach fürsten durchgestrichen. k) darnach genennet durchgestrichen. ‘) darnach sy durchgestrichen. m) Grafschafft und herschafft verbessert aus solch hieltet. ”) des — Reichs nachgetragen. °) darnach fürbielde durchgestrichen. p) verbessert aus das. q) darnach ab oder ob durchgestrichen. r) darnach ganczlich durchgestrichen. ’) darnach Kere(nden) durchgestrichen. *) darnach ze durchgestrichen. u) darnach a ( ?) durchgestrichen. v) so — was eingefügt. w) darnach Laybach durchgestrichen. x) darnach gen durchgestrichen. y) darnach sich durchgestrichen. l) darnach berichte durchgestrichen. a) am Rande eingefügt. b) nichtsmynner eingefügt, darunter noch durchgestrichen. c) eingefügt. d) darnach durch denselben durchgestrichen. ') verbessert aus Fridrichen. f) darnach newe durchgestrichen. e) darnach schepfte aufname und durchgestrichen. h) eingefügt.

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