Polgári jog, 1927 (3. évfolyam, 1-10. szám)

1927 / 9. szám - Védekezés a pénz értékleromlásából eredő károk ellen

220 A kötött egyességet a német bíróságok ismét akként értelmezték, hogy az csak a személyi adósra vonatkozik és a lekötött jelzálog nem felel az arany értékért. Az ebből eredő ellentéteknek azután véget vetett az 1923-ban kötött egyesség, mely a dologi felelősséget is meg­állapította. A német gyakorlat ezidőszerint az u. n. finom aranyzáradékkal dolgozik. Egyszerűség kedvéért idézem a német bankegyesület intern használatra rendelt Formularien Buch-jából az idevonatkozó utasitást: ,,Die Eintragung einer auf Feingold lautenden Hypothek oder Grundschuld vollzieht sich in denselben Formen wie eine anf Reichs­mark lautende ; die nachstehenden Formulare können alsó auch dafür benutzt werden, nur ist darin an Stelle der Reichsmarkbetráge der Gegenwert von X Gramm Feingold einzusetzen, alsó etwa : Ich beantrage auf dem im Grundbuch des Amstgerichts ....Bd. Bl verzeichneten Grundstück die Eintragung einer Grund­schuld in Höhe (Sicherungshypothek zum Höchstbetrage) des Ge­genwertes von X g. Feingold. „Bei der Bemessung der Goldmenge ist zu berücksichtigen, dass 2790 EM einem Kilogramm Feingold entsprechen. Es empfiehlt sich, dabei eine kleine Marge einzuhalten, alsó beispielsweise für einen Kredit von 20.000 Reichsmark eine Hypothek oder Grund­schuld über 7, 4 kg. Feingold eintragen zu lassen. Ein Brief kann für Hypotheken oder Grundschulden, die auf den Gegenwert von Feingold lauten, ebenso wie für Reichsmarkhypotheken oder Grundschulden gebildet werden. Auch für den Fali der Zwangs­versteigerung des belasteten Grundstücke ergeben sich keine Schwierigkeiten; die Feingold-Hypothek bleibt wie eine gewöhnliche Hypothek je nachdem bestehen, und falls sie von dem Ersteher des Grundstücks ausgezahlt werden muss, bestimmt sich der zu zahlende Betrag auf Grund des letzten Preises, der nach Mass­gabe des Inhalts des Rechts amtlich festgestellt ist. Dies ist bei der auf Feingold lautenden Hypothek gemáss § 2 der Verordnung zur Durchführung des erwáhnten Gesetzes der vom Reichswirtschafts­minister oder der von ihm bestimmten Stelle (gegenwártig der Devisen­beschaffungsstelle G.m.b.H. in Berlin) im Reichsanzeiger regelmássig wöchentlich bekanntgegebene Londoner Goldpreis; dabei erfolgt die Umrechnung in die deutsche Wáhrung nach dem Mittelkurs der Berliner Börse auf Grund der letzten amtlichen Notierung vor dem Tage, der für die Berechnung der Kapital-, Tilgungs- und Zins betráge sowie der sonstigen Nebenleistungen massgebend ist. Dabei empfiehlt sich der Zusatz zur Eintragungsbewilligung : „Für die Berechnung des Feingoldpreises gilt der Tag der Rückzahlung des Kredits als Stichtag." Eine behördliche Genehmigung zur Eintragung von Feingoldhypotheken ist nicht erforderlich.''

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