Gazdasági jog, 1942 (3. évfolyam, 1-10. szám)
1942 / 2. szám - Még egy szót a csendes társaságról
DAS WIRTSCHAFTSRECHT 125 DIR1TT0 ECONOMICO DROIT ÉCONOMIQUE ECONOMIC LAW Chefrdakteur: Rédacteur en chef: Dr. Ödön Kuncz öff. ord. Univ. Prof - Prof. ord. d'Univ., Budapest Verantwortlicher Redakteur: Rédacteur résponsable: Dr. Iván Meznerics, Rechtsanwalt-avocat, Budapest. Redaktenre: Rédacteurs: Dr. István Cottely und Dr. Miklós Szabó, Rechtsanwälte-avocats, Bpest Erscheint in Budapest (Ungarn) jährlich zehnmal. — Paraft a Budapest (Hongrie) dix jois par an. Herausgeber: Das Seminarium für Handelsrecht an der Königl. Ungarischen Universität Péter Pázmány in Budapest. — Êditeur: Séminaire de Droit Commercial de Universiti Rl Hongrois Péter Pázmány à Budapest. Diesen Teil des Blattes betreffende Korrespondenz ist an Redakteur Dr. ISTVÁN COTTELY, Budapest (XI, Lenke-tér 7. IV. 4. ) zu richten — Les correspondances relatives a cette partie de la Revue sont à adresser à dr. ISTVÁN COTTELY, rédacteur, Budapest (XI, Lenke-tér 7. IV. 4. ) Inhaltsauszüge aus der Nummer Februar 1942. Resumes du No Fevrier 1942. Die ungarische Preis- und Notenbankpolitik — Lipót Baranyai's Rede in der Generalversammlung der Ungarischen Nationalbank. — Das ungarische Wirtschaftsleben stand im verflossenen Jahre im Zeichen einer starken Preiserhöhung. Es ist eine der Hauptaufgaben der offiziellen Wirtschaftspolitik, der sich aus der Natur der Kriegswirtschaft ergebenden Teuerung Schranken zu legen und eine Preiserhöhung nur dort zu bewilligen, wo diese aus irgendeinem Grund erforderlich ist. Es stellt sich nun die Frage.: war bei uns die seit dem Kriegsausbruch wahrnehmbare bedeutende Preiserhöhung notwendig und richtig? Das Problem hat zwei Seiten: auf der einen zeigt sich der Gesichtspunkt der inneren Einkommenverteilung des Landes, auf der anderen jener des im Aussenhandel erreichten Tauschwertes unserer Exportgüter. Die Gründe beider Gesichtspunkte sind in der am Ende der zwanziger Jahre und in den dreissiger Jahren eingetretenen langdauernden und schweren Krise zu suchen, als deren Folge der Durchschnitt der landwirtschaftlichen Preise in kurzer Zeit auf die Hälfte gesunken war. Die Industriepreise sind zwar auch zurückgegangen, jedoch in viel geringerem Masse. Die Folge davon war, dass sich die Einkommen Verteilung zum Nachteil der Landwirtschaft wesentlich verschob. Das zweite Ergebnis der Krise war das Sinken des Tauschwertes der landwirtschaftlichen Exportwaren, das sich noch stärker fühlbar machte, als die inländischen Preisverbilligungen. Es kann jedoch für uns nicht gleichgültig sein, wie sich der Tauschwert unserer landwirtschaftlichen Exportgüter gestaltet. Im Handel zwischen den europäischen Staaten kommt hinsichtlich der Preise auch heute der freie Wettbewerb zur Geltung. In diesem Wettkampf blieben