Gazdasági jog, 1942 (3. évfolyam, 1-10. szám)
1942 / 2. szám - Még egy szót a csendes társaságról
126 wir lange Zoit hindurcli unterlegen und nur in jüngster Zeit konnton wir den 7Xi unseren Ungunsten ausgefallenen Nachteil ausgleichen. Dies sind die Erwágungen, dio die Erhöhung der landwirtschaftlichen Preise auf das europáische Preisniveau unvermeidbar machtcn. Diese Erwágungen gebén gleichzeitig Antwort auf jene Frage, warum die Preise nicht früher stabilisiert, warum die Preisstabilisation nicht gleich zur Zeit des Kriegsausbruchs durehgeführt wurde, wie dies in Dcutschland geschah. In Ungarn wurde nicht stabilisiert und es konnte nicht stabilisiert werden, da das Preissystem nicht im Glcichgewicht war. Theoretisch wáre die Stabihsation auch in diescm Zustande möglich gewesen, dies hátte aber bedeutet, dass statt eines Gleichgewichts eine Disharmonie, Unruhe und gespannte Situation stabilisiert und gleichzeitig die Devalvation des Tauschwertes unserer Exportgüter bestándig gemacht worden wiire. So sehr die bisher durchgeführte Erhöhung der landwirtschaftlichen Preise ohne Vorbehalt gebilligt werden konnte, ebenso sehr muss hinsichtlich der Zukunft gegen eine weitere Preiserliöhung Stellung genommen werden ; das europáische Preisniveau wurde bereits erreicht, jede weitere Erhöhung ist sinnlos und schádlieh. Laut der Bilanz der Nationalbank erhöhte sich der Banknotenumlauf um rund 600 Millionen Pengő d. h. um 43%. Wir müssen jedoch die territoriale Vergrösserung des Landes in Betracht zichen ; wollen wir ein reines Bild erhalten, müssen wir nicht den absoluten Betrag, sondem die Kopfquote des Notenumlaufes vergleichen. Diese hat sich nur um 28.5% erhöht. Tm Vergleich mit der Mehrheit der curopáischen Lándei' hielt sich die Erhöhung in verbáltnismássig bescheidenen Grenzen. Das Wesentliche ist jedoch nicht in der zahlenmássigen Erhöhung des Umlaufes zu suchon ; das Wesen der Sache liegt darin, ob diese Erhöhung wirtschaftlich begründet ist oder nicht. Das Staatsárar hatte an der Erhöhung des Notenumlaufes im vorigen Jahre keinen Anteil. Es nahm zwar im Laufe des Jahres neue Kredite auf, leistete jedoch gleichzeitig Rückzahlungen auf seine altén Schulden, so dass der Kreditanspruch des Staatsarars bilanzmtissig insgesamt sich nur auf rund 260 Millionen Pengő belief. Der im Laufe des Jahres gesammelte und auf das Girokonto der Nationalbank eingezahlte staatliche Geldvorrat übertrifft jedoch den Betrag von 260 Millionen, den der Staat im Laufe des Jahres in Form von Krediten in Anspruch nahm. Es ist demnach klar, dass die Ursachen der Erhöhung der an die Nationalbank gestellten Kreditansprüche anderwárts zu suchen sind. Es sollen nur zwci dieser Gründe erwáhnt werden : die Teuerung und jene Tatsache, dass der Export nacli den kriegführenden Staaten nicht gleich seine Gegenleistung in Waren findet ; die Abwicklung des Aussenhandels stellt daher viel grössere Kreditansprüche, als es in norma len Zeiten der Fali ist. Dio Aufzáhlung weiterer Gründe könnte wohl fortgesetzt werden, dies würde jedoch zu all zu kleinen Details führen xmd nicht viel an dem Bilde iindern. Die Diagnose der Lage kann folgendermassen zusammengefasst werden : Wir befinden uns im Zustand der Kriegswirtschaft, so wie die ganze Welt; wir müssen die damit verbundenen Opfer tragen, genau so, wie diese auch von anderen getragen werden. Wir werden alles Menschenmögliche unternehmen, um die aus der Natúr der Lage sich ergebenden