VJESNIK 21-22. (ZAGREB, 1920.)

Strana - 156

156 LXXVIIL Петроварадин, 26. септембра 1807. Барон Симбшеп јавља трловачко-вараждипској u баниј­ској граничарској генерал-команди нове вести, добивене od ухода. Pro 1. und 2. Die vom 18. bis heutigen Dato erhaltene Kundschafts Nach­richten bestehen im folgenden: 1. Soll ein neuer Ferman aus Bosnien die Türken zum Auf­bruch auffordern und zwar soll derselbe sie zur Defension von Novi Basar bestimmen. 2. Der Gouverneur Bassa von Travnik soll aus unbekannten Ursachen einen mit Depechen an ihn von Constantinopel gekommen Tartar haben umbringen lassen. 3. Dem emigrirten Bischoff von Sarajevo hat dieser Bassa nach­setzen lassen mit dem Befehl, ihn lebend oder tod zu überbringen. Der banjaluker Capitain nebst mehreren vornehmeren Türken sollen jedoch über dessen glückliches Entweichen eine grosse Freude haben, weil sie glauben., er werde grade nach Constantinopel gehen und die Bedrückungen des Bassa gegen alle Religions Verwandte dorren vortragen. 4. Der Vice-Comandant von Berbir Omer Aga versichert, dass zwischen Russland und der Pforte der Friede sicher und das Ver­hältnis mit unserm Hof das beste sey. 5. Es zeigt sich, dass die Türken den strengsten Befehl erhalten haben, exclusive des Borsten Viehes nichts in die Gegend von Alt­Gradiska herüber zu bringen. 6. Der Ali Bassa Vidaich ist den 13. hujus zwischen Zwornik und Janina mit 1000 Mann über die Drina nach Servien gegangen, hat mehrere Dörfer verbrennt, viele Beute gemacht und sich sodann wieder nach Bosnien gezogen. 7. Ein servischer Spion brachte am 21. nach Bellgrad aus Widdin die Nachricht, dass ein russischer und französischer Abge­ordneter auf dem Weg nach Constantinopel zu Widdin ermordet worden, auch dass der oesterreichische kayserliche Gesandte Con­statinopel habe verlassen müssen. 8. Uber der Drina stünden die Russen vereinigt mit den Ser­viern 12000 Mann stark. Aus Furcht sey der grösste Theil der Türken davon geloffen, welches sich aber nicht bestätiget, weil man sicher weiss, dass ausser dem Consul Rodofinikin keine Russen in Servien sind. Man hat hier die nicht ohne Wahrscheinlichkeit seyende Nach­richt, dass von servischer Seite abermals Emissairs, welche zum

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