Bizalmas Értesítések 1921. október

1921-10-12 [1449]

» » « * a * / Primtmeiaxng des UTKB/Unter dem Titel rfaa soll nungeschehen" schreibt der Abendi Die zuhehmende Tfitigkeit an iS-J^P v U C í keineswegs darauf hin, dass die Ungarn sich einfr friedlichea Vercinbarung za unterwerfen gedenken. Die westungarische Frasre í 8 í-Ii L ? llDehr . u í e í Íh S* Wpranglicha Bedeutung weit amung^nSSrHetttl handelt es sich Jen Ungarn zweifellos nur um einen Einbrueh in Niederöster­reioh un *ien. Ihre Eechnung ist,von ihrem Standpunkt aus betrachtet dura­aus folgerichtig.Es ist für sie ganz gleichgültig, ob sie sich nur wégen •estungarns oder um eines grősseren Zieles : Der Wiedervereinigung Oster­reichs mit ungarn unter Kari die Nachbarstaaten auf den Hals hetzen.Wenn die TBohechen und Jugoslaven marschieren können und wollen, dann wérden sie wegen westungarns mit derselben Soharfe vorgehen, wie wegen des Habs­burgé rs t Unter den geg ebenen Umst&nden moss das republikanische Volk vom lieden zur Tat übergehen. Die Tat heisst: Volksbewaffnung. Wien, 11,Október. / Privátmeldung des UTK3/ Das Neue Achtuhr­blatt meldet: Die Fre ischárle r-Abteilungen in der Hahe von Bruck, habén gestern zwischen 8 und 9 Uhr abend wieder einen Feuer-Űberfall ausge ­führt. Dabei beschossen die Insurgenten nicht nur die österreichischen Stellungen, sondern legten aueh ein heftiges Gewehr-unS Maschinengewehr­Feuer auf die StaSt Bruck. Zwischen dem vorgeschobenen Posten war der Feuerkampf besonders hártnáokig. Es wurden dabei durch die Insurgenten auch eine groase Anzahl von ^andgranaten geworfen. Bach 9 Uhr flaute 4aa ; Feuer ab und verstummte nach kurzer Zeit ganzlich, Wien, 11.Október. / Privát meldung des UÍKB /Die. Wiener Al Igé­méi ne Zeitung meldet: Auch die heute e inlaufend en r Nachrichten bestátigen die Satsache, dass die Tatigkeit der ungarischen Banden zunimmt. Gelegent­lich' scheint es sich sogar um weitergehende Aktionén zu handeln, wenn der Fiieger,der über Hainburg in der Richtung nach Ungarn konstatiert wurde,. mit den Banden im Zusammenhange steht.Einzelne Versuohe der Banden, sich öaterreichischem Gebiet zu nahern, sind bei Kirchschlag, Wörth, Aschau und Dreihütten durch Feuer abgewie8en trörden.Der Hartlwald aüdöstlich von Neufeld wurde kürzlieh von den Magyarén besetzt. Es wurde konstaitiert ,dass gestern zwei Wagen mit Munition in diaaen Wald dirigiert wurden,Ernater ist eine uns zugekommene Nachricht, wonach in Kismarton für mehrere taa­send Freischarler Quartier gemacht wird. Bisher sind dort nur etwa 400 In­surgenten in der ehemaligen Militar-Oberrealachule untergebracht. In Sze­ged soll eine sehr groase Zahl Neueinberufener konzentriert sein, die mehreren Jahigangen angehören. Sie tragen, da die nötigen Monturen fehlen, grösstenteils Zivil. Alle diese Einzelheiten summieren sich zu einem nicht geradw willkommenen Eindrunk. Es wird von ungarischer Seite ganz offensicht­lifch militarisoh gerüstet. Gelingt es nicht, eheatens Ordnung zu achaffen und Ungarn in seine Grenzen zurückzuweisen, 30 kann die -^age in Mitteleu­ropa unversehens zu elner schweren Krise werden.Die: Bosultat e der Ko£­ferenz in Vénedig sind dahervon grösster Bedeutung, allerdings aber nur dann, wenn sie schnell erzielt werden, W i e n , 11. Október, /Privatmeldung des UTKB/ lm Zusammenhange mit - ; dem Berichte über die Gerüchte in Wien schreibt das Neue Achtuhrbaltt: .Alarmnachrichten werden . ..: immer noch über die Bedrohung der österreichischen Grenze durch die westungarischen Banden verbereitet, Heute morgens wurde allén Ernst es behauptet, die österrei­chisohe Hegierung habe Massnahmen zur Evakuierung des Steinfeldes ge­troffen. Auch darán ist, wie uns von massgebenáer Seite versichert wird, kein wahres Wort. Ein grasser Teil dieser Gerüchte wird geflís­sentlich vom Auslande in Umlauf gesetzt, So findet man -jetzt in den, den ungarischen Banden nahestehenden Blattéra die Meldung, dass in Wiener léustalt grosse Zusammenkünfte österreichischer und ungarischer Kommün i-': st en stattfAnden und dass schon aus dieaem Grundé die Anwesenhait der In­surgenten in Westungarn notwendig sei. Angeblich plánt die Frontkampfer­vereinigung für den morgigen jüdischen Feiertag Überfalle auf Juden. Die Behördan sind auch in Kenntnis dieser Gerüchte und ea wurden auf jeden Fill Vórsichtsmassnahmen ergriffen, um Auasohreitungen unmőglich zu machen /UTKB/ Wien, ll.Oktober.Die Politische Korrespondanz schreibt: Von ungarischer Seite wird der-Konferenz von Vénedig durch Auastreuung von Nachrichten über Bewaffnung der Arbeiter in österreich un a über An­sarmilung von Kommunisten in Wiener-Neust adt praludiert. Das eine wie das and ere ist unwahx und die neuerliche Benüt zung dieser ziemlich abgesplel­ten Walze hat offenbar den Zweck, in einem Augenblicke, da die őster ­reichische fíegierung auf die Not wendigkeit der Entfernung fler Banden aus Westungarn vor jeder meritorischen Verhandlung hinweist, die Anwesenheit und Tatigkeit der Banden als gerechtfertigt erscheinen zu lassen, Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass dieses durohsicht ige Spiel in den Enten­te-Hauptstfidten durchschaut werden wird./UTKB/ p i r 1 i , 11, Okteber* Jequea Bsiavillé schreibt ia der Natioa Fraaoeiae : Maa gelaagt eadlich zu der Erkeaataia, dass üe Ingt österreichs nnhaltbar sei. Die Vertragé seiea a«ter­zeichaet uad ratifiziert uad es aei uamöglich, ihre Durohftih­rueg aeuerdiaga zu verschiebea. Wahread die uagarischee Baadea die ubergi.be Westuagaraa aa österreich zu Terhiadera suchea, hebe aab gesehea, wie diploaatiaohe Imtriguea geaponaea wurtea. Die Máchte, die ohae Gofahr ia dieaer Frage hattea elasohreitea köaaea, seiea uatátlg gebliebea. Vielleicht, weil sie aader­weitif beacháftigt warea, oder weil sie aicht aeue polizei­dienste überaehaea wolltea. Des vollstáadig ve-lasseae oaterreich hatte mit feateai Griffe von dea Allilérten gestützt werdea atta­sén. Die fiaaazielle Hilfe blieb aus , aua fehlt auch die poli­tische. Die Karte Europaa aei keiaeswegs defiaítiv ; so wie die Vertragé aie geschaffea hebea , fcaaa sie aur danera, wean die Alliiertea wachsan bleibea uad teiae Opfer scheuea. /UTE3/ T>^t^je^,eHJí. Icrd Newton debreceni t art óz kodásival kap cso latban a ti­szántúli Hírlap, a követiszőket írja: lord Newton f elkéréstcünd enber­ger János püpöki helytartó prépostot, akivel az ösazes aktoális ma­gyár politikai és társadalmi kérdéseiről tárgyalt. A prépost őszintén feltárta előtte a magyar társadalmi és belpolitikai viszonyokat, k lord különösen a vörös és a fehér terror mibenlétére! érdeklődött. Az oláh megszállásról és az oláh rablásról la beszélgettek hosszabb idaigo amelynek végeztével a lord elismer te, hogy a kisenten te álla­mai raeguk saehítték, hogy ily sokat tudnds: fctpréaelní 1915-16-ban a megszorult ent en tehát a Imáktól, viszont Iloyd George és Briand nem elég erősek és lelkiismeretesei!: ahhoz, hogy a már az ált&• uk is belátott hibát a magyarság javára jóvá tegyek. A kül­politikai %whföófo-&V fO kijelentette lord líewton., hogy a ma­gyarság nagy OH rossz szí/ben vm feltüntetve a külföld előtt és az or­szágnak az az érdeke 9 hogy sera a királ^kérdés, sm más, az entente­álíamokat éri ntó' kérdések f e" T .ínre hozatalával ne nyugtaié nitsa. A beszélgetés -ve-gén Newton meg: ,..rte, hogy a magyaroknak hüségea barát­ja marad a jövőben is. /MTI/ y'

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