Bizalmas Értesítések 1921. szeptember

1921-09-30 [1448]

p a r i s ,30cSeptember . Journal des Debats vernf fentlicht eipen laengeren Prager Bericht,der sich auch aait der westungarischen ívage und der Veruiittlerrolie des Éinisters Dv benesch befasst r Jior ^vrtilel führt aus: Es sei nicht zu bezwei í'eln , dass die uo- LcCU. garische ftegi^rungJihre aktive Teilnahme an den unruhen in kle*bc*y^ 'eA>»wDicbt inehr abTeugunn künne',eine allgemeine umwaelzung in Mlteleuropa her^orzurufen gehofft und mit einem Aui'stand in der Slowakéi und selbst in Kroati^u gerechnet habe t Der Wi der stand , den ihr Österreich entgegénsetaen konnte,séi gering gewesen und die Kühnhei t der Ungarn dadurch ins Ungemesséne gestiegeo, índessen haette'die, Hoffnung auf eine Erhebung der slowaMseheu und kroa­atischon Be^ölkerung volLKoinmenen Sehiffbrueh erlitten„ Bei den> abenteuerlichen unternehmen,der Durchführung des Friedens^ertrages Widerstanvl zu leisten, habe die ungarische Regierung wohl auch mit der Schwaeche und der Entschlusslosigkeit der Ententepoiitik in Mitteleuropa gereehuet* Schliesslieh sei aber die Budapester ftegierung zu der überzeugung geiangt,das;-; sie von der uuganfreund­iichen (iesinnung einzelner fran zösischer und englischer greise ni jnts zu erwarten habe> und dass die ergebnislos gebliebenen IÍK mtriguen ihr nur Machteile und Verlegeuhei ten béreitet babén, Deshalb habe sie sich au eine Stelle gewendet, von der eine foste politik ausging,eine politik,die wusste, WRS sie woilte, Der Ar­tiké! schliesst mit der Feststellung,dass die von Dr.Benesch ver­folgte Politik nie darauf gerichtet gewesen sei , die Unruhen in Westungarn dazu zu benützen, um dieses Gebiet zu besetzen und einen Korridor mit Westungarn herzustellen ,ifie inan vielleicht in Italien geg'aubt habe,sondern da*s Dr.Benesch stets hereit gewesen sei im Einklang mit der Friedenspolitik der Bntente an der i'acifizie^ung Mitteieuropas werktaetig mitzuwirken, /UTKB/ T>„«.~ v +* 1< o n d o n 29. September. Daa Reuter-Bureau erfaehrtiftie 2 -2 *5terkonf?r«nz hat geatern besohlaattsen,die ungariaohe Regierung sn verstaendigen ,dass die Raeumung Westungarna bla zun 4. Október un­St 3n !fÍ«2 P í?Í sen ^••J D * dl ? ^otachafterkonferenz in Erfahrung gebraoht Tiener Tagbl.tt Irtdit^ 8 ?^?'^ 1 !?^ 4 ^ °"B/. D aa Irta. Wie n,30.Söptember., Privatmeldung des UTKB/üie Noue Freie Presse schreibt in ihreríi heutigen Lei tar ti kel Der Putsch den Steíau Friedrich &ewagt hat bedeutet eine schwere Komp lika­tion der ohnehin so ernsten westungarischen Krise und die u&fahr wird dadurch noeh grösser die die Ruhe und den Frleden i r » Mitteleuropa bedroht. Es wahr ein schwerer Fehier von ungarn dass es die Sache soweit kommen liess und dass niemand oine II and erhob um dio Bar;denbildung zu wehren,. Man kann sagen dass Ungarn in dieser Frage alle guten Karten in der Hand hatte dass de Uneinigkeit der Maochte,dio Konkurenz zwischon der grossen und d^r fcleineu En tente die allgemeine.Sehnsucht nach Ruhe und schliesslich die völlige Wehrlosigkeit Osterroiehs dio Lage üiií'arns verbesserten.Bor Putsch Stefan Friedrichs urgibl ledoch eine err>ste Störung und dass wichtigste ist es, dass der Weg "efundor? werde um die politischen Banditen die mit ihren Geweh­r én "und HaT-dgranaten den Frieden Europas in die Luft sprengen wollen zu Paaren zu treiben. P r a g , 30. Sepl ember, "Die Pozsonyer Slovenska Politika meldetrAua Budapest hier angekommene Plüchtlinge beataetigen , dass dort g-inz öffentlich rreiwillige geworben und taeglich in Sonderzügen nach Westungarn abgefertigt werden. Die Studenten térden aufgefordert, sich zuro Schutze ^estung^rns zu melden, sowié zum Kampf gegen jene Weinde. die "^eile d«3 altén Ungarna,besetzt haltén. An diesen Aktionén sínd Hffiziere des ungariachen Nationalheeares beteiligt. Die Umgebung von Sopron ist ein grosses Heeiamlager von bewaffneten Auístaendiaohen, über die Uéjjas aelbat den Oberbefehl führt./UTKB/ W i e n 2;)oSeptemher/Pi'ivatraéIdung des t'TKB/ Deia Extrabiatt wied aus ©enf gémeidet Exkaiser kari hat seinén Pressechef .Hauptaánn Kari*Werkmaön in dot» Freiherrústaiid er­hőbenx. und ihm das Predikat von Hohensalzbuig verliehenl

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