Bizalmas Értesítések 1921. szeptember
1921-09-23 [1448]
.» ion, ÜÓ, ííQptemDer, / rrava"cme íaung a©B UÍJÍÖ/ x/er Auena meiaei;? Heate vermit tag fand das angekündigte Entrevue zwisohen dea Bundes kanz-ler und dem tschechischen Minis te r des Aeussern Dr.Benes statt.Bie lúinister traten, nicht wie es in den heutigen lűorgenbl&ttern veröffentlicht war, in Marchegg, sondern in Poasony zusammen, Der Abend hat gestern béreits gémeidet , dass von Seite der kleinen Entente ein neuerliches Angebot an 7/ion vorliegt, gegen Ungarn oinzugreifen. Die Angebote der kleinen Entente sind bisher bekanntlich stets unter dem Eindrucke der italienischen Binapraoha zurückgewi esen worden r £Die jugosüavische Regierung hatte n&mlich als 3edingung für ihr EingreTfen die Forderung aufgestellt, dass die jugoslaviechTruppén vor Budapest nicht Halt machen müssen, Es war eine vorübergehende Besetzung 3udapests in Aussicht genommen. Das Hanptziel Jedooh, das Tschechien und Jugoslavion bei ihren Anerbieten leitete, war die Herstellung eines üLorridors zwisohen den beiden LAndern. Dieser Korridor sollte rach don ursprünglichen Planan auf westungarischem Gebiet verlaufon, nach den spftteren Absichten jedock östlich diesos Gebietos auf ungarischem Boden. Gogen die beiden Absichten, die Besetzung Budapests sowio die Brrichtung de3 Korridora, erhob Italien Einspruen) In den letzten Tagén fanden nun zwisohen Italien und den beiden Staaten der kleinen Entente eifrige Verhandlungen in dieser Frage statt und es scheint , dass eine ^inigung zustande kam. Italien dürfte nunmehr sei-ncn Widerstanő gegen das ^ingreifen xschechiens und Jugoslaviens auf gégeben habén, sonst hattá die heutige Pühlungsnahme zwisohen Schober und Benes keinen Zweck gehabt. Es verlautet , dass Tschechien und Jugoslavien ihre Korridorwünsche fallen liessen©*™ aass Jugc slavien auf die Besetzung der Stadt Budapest verzichtete. Angeblich soll Jugoslavien dafűr dureh Gebietszuweisungen in der Gegend von Mohács entschadip-t werden. wShrend Tschechien Grenzverbesserungen im Karpatho-auselachen Seb ist zugesagt wurdejjfaoh allgemeiner Ansicht werde es, fa Ue Unga a nicht noch in allerletzter Stunde nachgibt ~ die Wahrschelnlichfceit hiefur ist sehr gering— zu einem geraeinsamen Einmarsch tschechí scher, jugoslaviacher und italienischer Streitkrafte in Westungarn kommen. In diesem Falle eind naturlich blutigo Zusammenst össe unvermei dl io h, Wie uns von masagebendor Stelle versichert wird, wird jedoeh das ősterreichische Bunde3heer f falls es zu kriegerisehen Verwicklungen in Westungarn komint, auf keinen Pali an den K.£inpfen teilnehmen. Das Eundesheer wird vielmehr ausschliesslich damit betraut sein, im Rüeken der vorrückenden Ententetruppén das von dlesen besetzte Gebiet zu übernehmen und dort die Ruhe und Ordnung aufrecht zuerhalten, Di es ent3j>richt nur den Bestimmungen der Friedensvertrage, denen zufolge Ungarn das v/estungarische Gebiet an die Entente und diese erst uns zu übergeben hat r Von diplomátischer Seite erfahren wir, dass houte oder morgen die ungarisehe xiegierang der osterreicMschen einen neuen Vorsehlag bezüglich öestungarns unterbreiten wird.fDer neue Vorsehlag geht dahin.daea die Stadt Sorpon ohne das umliegende Gebiet und Nagyezenk bei Ungarn zu verbleíben hfitten. Als Sntschadigung hiefür bietet Ungarn ein grosses, ausschliesslich von deutschen Bauern bewohntes Gebiet in einem Teile des Xomitates i.loson an, der bei Ungarn hatte verbleíben sollen, Dieses Gebiet wird von ungefahr 30,000 Bauern bewohnt, Es ist sehr fruchtbar., %uptsachlich wird hier der Anbau von Znckerrüben betrieben. *n diesem Gebiete liegen etwa Zweidrittel der berühmten Güter des ehemaligen Erzherzogs Friedrich«j ...^o.^...^-. s-y.ji* ií»t a at ürü oh nur e* ne Aatwor-t t-n f di esea nagcriaehea Vorsehlag, dssa aamüch \Veatuag--ra snátaadslod (ibér gebe a werde. lat diea ge^chjhea, so wáre ea veraünftig, eiae Volksaoat immung unter laterna tioatler Auf sic nt vor zunehmea.. , t**®m/ *J X J a í. 23 » 3«ptember, /Melduag d*4 Ber ic htera t-ti ?•>•- n LíkB/ »^ue B - uhr Blatt meláet, daís die B^nnStínní tíl ?í r í dfr ^f ******* ******* sei. 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Ch * fUa d8UcM?rt Ufld *>* S«'*%&*ttVoiM* .... • Di©"Arbeiterzeit'img"s'óhréibt Horthy mobilisiert. in deti letzten Tagén koramen in grosser záhl utigarischex Ar bei tor líach Wien,die sich dureh die Flucht nach Deutschösterreich der Eitiberufung zuin ungarisehen Heere entzogen ha ben „ Tm Burieulande wachsen die Banden der Karlisteu dureh eiueö Zuzug aus líügarn von Tag zu Tag an .Die östörreichischén Kariisten hoffen dass ihre Stunde die Stunde. in dér die magyarischen Bauden ihueu flilfe bringeu uahe ist t Sie möchten gerne das ihrige tun damit die Republik wehrlos sei weun Horthy angreift, Heute habeu die Frontkaenipfer vor dem Börsengebaeude demoustriert. in deu Tagén da Horthy und Friedrieh gegen unsere B-opubtik mobilisiereu ist der streik der Eisenbahner eine Süude geweseti, - ^ , JL B 0 1 ö r á d » szeptember 83. /Avala/ Illetékes nelyrol nyert felhatalmazás alapján a leghatározottabban megcáfoljuk a magyar hivatalos hírszolgálati ügynökségnek a Piccolo de Trieste hasábjain is leközölt ama hirét, hogy szerb csapatok fiiklcs közelében baranyai területre hatoltak be„ /M?I/ v 5 Pécs, szeptember 23. A lakosság kon*beaJugoszláv területről átszökött emberek ujslg óljait, ho** az északi UtfwTtte oaztálnyi! vagy valamivel aró'aabb szerb erók vaiaak f alvonnlóban. /MI/