Bizalmas Értesítések 1921. szeptember
1921-09-24 [1448]
* H i e n.2.4.3eptember/Privatmeldung des ÜIBB/M* Bea© PraLe Pr(1 „ Sfl meldet aus Prag:Ia hiesigen politiaohen Xreisen erfahren wir SS Í?ToSeíSi^ ** s österre^chiacaen BundeskanSleV 3c£ober mit dem teohechischen Ausaeiiminister B^ 8 ^ 0 ^" ~ íH Die tsohedhische Begieruis hat vor Iraraer Zeit an die ^^» cte ae^iarunp eine Note mit ultimativem Charakter gerichtet,in der aie Te Re^unga der íeeíungariachen Prage forderte. Dieee Porderang > iie in ausserordentiich soharfer Weise gehalten ,war,scheint in Budapest einen starken Eindruck hervorgeruf en zu habén demkurze ZaitM.ctt ÜebeVreiohung der Boté eraohien in Prag cin Vertrete^ 0 ^^^^^ 0 ^ Roíiorung^ an die taoheohische Regierang daa Aneuchen richtete^to üblr die Möpliohkeiten eiaer friedlichen Lösung der *est ungarischen. Frageeine leapreanai einleiten zu wollen Ml wurden dte Bespradiune 'er da die ungarischen Ansichten als vollkommen indlskuUbel erschieS K*?C«ítt««Sj£ *Í*i *A*e darauf erschien der Abgesandto de? ^S££*£&S5Í „waehrend des Aufentholtes des Praesid.nten Uaaaíyf inloaaony aidlraohte das Ersuchen der ungarischen Regierajg,, mit Rücksicnt auf den Ernst der lage, nocheinmal vor, Das Ergebnis dietel zweiten Unterredung war.dasa die ungarische Regierung aioh zur Übergabe Westungarns béreit erklaerte and hiefür bostimmte Oarantlen tobot, aiasep-en auf dl e; la Priedenavertrag vorgesehene Grenzrektifikat ionzurüokS und hiebei einen bestimmtem Pankt .die Stadt Sopron ^ervorhob £!SSaS erklaerte aioh nan béreit,eine •\^" e ^ a . mid brachte di*s dem Qsterreichischen Bundeskanzler Sohober zur ^miniz* Voraussiohtlioh vdrd bereits in der naechsten '.oohe eine neuerliche zu sammeakunft zvdschen Schober und Benesch stattfinden. W i e ii,24.September/privatmélduug des yTKB/.üie tÜBijr Mit agszeitüng schreibt- Wie in gut un|err4chteteu • paíl JuüTitarischen Kreisen verlautöt ,ha$ Ber italiei^ Ae« ApTiisseru bei seiner Anwesenheit in Wien derosterrei* chisc^ fi^iermig éiue\r ?nr\íí vortreleet wurde. Nun kam Vorgeatern qas tirsucnen ue& tScUnilchorrMfnistéri des Aeüs.ernDr Benesch,der Bundeskanzler müge mit ihm eine Besprechung abhalten. Beidie|ei üntorredunghatte i)r .Benesch dom Biio|eskanzler die froCfnung . gemacht, die ungarische ftegierung habesídh andie Jschocni%che fte^ienpííí mit der Bitté gewendet,die vermittlung zu,u&ernohmén und habe auah einen bestimmten vorschlag zur haldigcm der ScstungSisken FTa ? e' gemacht. Diese Propoaitioa 7^ 1 ,n ffftl .i« ! pKpti nep-íerune ist bemahe identisch mit aer AII?Süng g SSl MaíShSÜ 1 S^"f&SUi^B*ifitó üess in seiner uSSStredSSg Sit dem Bundeskanzler deutlich örkenuen^pss TWihAchien rilcht in der Lage sei 3 dem jetzigen Zustana laon^er • ÖS h SiStSr5ÍS5ieS«r BeSbaotó zjzuseh^ Falls die jotzivermittluiig nicht zu einem wŰJtíaaL Resultat üuron aas flraohuldenungarns führen sollte oder wenn die ungarische ttlffierune nicht die Kraft haette,ihren Willen durcKzusetzen, to S Ílere^scheíhien |ezwungen 4 zu^ Wahrung seiner X^eres.en mili taerische Massnahmen zu ergreifen ? Es ist oemerken^swert.dass Tschechien dlesmal ganz unabhaengig von der gros.eri tínxenje iflhandeit hat Es darf angeuommen werden,dass der Ausschus, fnr AGusseres an seinem Beschlus^e vom 2S.Auguat festhaelt fmd Vorha^dlfingen orst uSoh erfolgter Raeumung begmnen wird. „ . , , -Dr.BeneBch hat in seiner «est%rieen d ^^cskanzler Sohober keineswegs das militaerilche Ein brcifen der i'scheohe^. v..0 X angeboten,sondem sich zum Vermittler -ines heuen ungarischen Voxsohlagea gemacht .welcher dahinygeht,} stujam mit Ausnahme von Soproa abzutret en und als Ersatz für Sopron ein te??ito?ial gleichgrossee Gebiet im Mosoner Komitat aazubieten, Die beiden MinisSr habén os selbstverstaendiioh nicht übersehen,dass das Angebot ühffarns nur unter gewissen Garantien in Diskussion zu ziehen sei.vor a"l^m un; s f a-f, ' d ? £58 A íí e S^en^aertige ungarische Regiening wirklich in dor Loge iöt.ein Abkommon bezüglich Westungarns dnrohzuführen.Im gestrl^en £2?¥%•f5iI 3 * A ^f er ^ s ff^rterta der Bundeskanzler in die sem Sinne, und erhielt auch die Sustimmang so ziemlich saemtlicher Partei en„ Ss ist vvahrscheinlioh dass in der heutigen Sitzung des Ansschasses Bundeskanzler Schober mit Vollmachten ausgerüstet wird t die westungarische Angelegenheit unter Vahttmg der österreichischen Ansprüche zum Abschlusse .4. f T in Sen.3ioher ist, dass die Vorausaetzung für weitere Erörterungen mit Ungarn die .'.ahrang des Standpunktes sein wird,dass üngarn vorerst das gesamte Westuagam abzutretete habe und dass öie Verhandlungen erst aaohher zu beginnea haetten, Selbstverstaendlioh sind dann auch Jene Massnahmen erörtert worden, die zu treffen waeren^ftoi a 8ich henusstellen sollte dass das jüngste Angebot ü-ngarns kein ernst er Vorachlag sondorn eia taktiaches Manőver sei. ^ ó t i e n , 24; September./PrivatmeMung des UTKB/ Das Neue ^íéner T-agblatt meldet: Bie ísnhechen und die Jugoslaven , die in der weatungarischen Prage von Anfaag an gemeinsam o-perlerten, hatten vo-r acht Tagén an üngarn eia Ultimátum gerichtet, daa bia heute befriatet war uad atrikte be8agte,daea im Palle der aicht erfolgten Baeamung Westungarns am 24. September für die beiden Staaten die Natweadigkelt einer militaeriaohei Tntervention gégében eracheine. Ungarn hatte diese Drohung mit der Mobiliaáerung aller Wehrfaehigen bis aura 37. Lebenajahre beaatwortet und *tarke ITuppenmassea aa allén Grenzen zusanaraeagezQgen. Rumaeniea verhielt sich in dem Streitfall passiv. Per Vermittlüagavorachlag der ungarischen Regieruag lautet aun dehin, daaa. Ungarn sofőrt . • gaaz>W4>^M^U^ raeumt wenn sich Oaterreich unter rxarantie Tschechiens verpflícht^t, im Vertrag*wege sicheraastelién, dass aachher Sr>-m»nn ««m+ *naat&r Umeebung wieder an üngarn zurückgegeben würde. ... terzeitnng schreibt? Dif úa?a?ilchr^^^^ d f 3 UTKB /. Die ArbeiSoproa und bietet dafüí die Ba«SS«L í^ 0 v** 1 *^ <*ea Verzicht auí BéTwir aicht,die SSr ie ÍSfr ni& W»Selbstbestimmuagarecht des SoSro«^ v^fí ? v Blt Terr itorien. Aber das anerkeanea. sSf die Ma^aren lo überz^u^f ÍÍ^J?* fflU ? a d í e ^okraUe d«333 Sopron das maflr/ariaohe ^^^í' 16 sie ea taeglioh behauptea0rdnur.. fí P DeutaL-Sa?e??eích1 voízíehHuS'&^ir d6r ™V^*»ni*cleT* scheidung duroh eine VolkÉ«hfl;^™m««! , ?^ dann mo S en aie dooh die E»tdaa Tand S und aié-St^rríeuílifT^^ a í er ^ 38 ^ ^ Bajanetten. Es waere mttstiníx ziflloa ÍfíÍf Zit ^ ullter °atenburga sen,ehe er nich^ durch die Tatb^wií;^ 2t Bethlen Vertraege zu aoElies dii'Banden FrieariSa und PrSaaírií!^?b«^'.ÍI*í^ P ^ ocl1 dio Macht **t t • gea.fhd wenn es nicht geht wea£%^^ 2U