Bizalmas Értesítések 1921. április

1921-04-14 [1443]

*>§§ E agyvárad, április 13» Széchenyi Eiklós nagyváradi püs­pök meglátogatta Çarofiied román minisztert és kérte, hogy a miniszter az agglr-ffeiorm yégreàaSiáaánái mellőzze a plébániai birtokok feldara­bolását; A mini az ter 'megígérte, hogy a, 32 holdon aiiui plébániai bir­tokokat nem engedi î elosztani ^/¡^l/V^éa^UteA^ €^£<»^M t>G***C+>**~*t, . j g u k a r e s t , április 13* Az Udvarhely-megyei Székely Szövetség; küWoitség utján tiltakozott a román belügyminiszternél, az ősi székeiéi,; föld feldaraüolása eilen» A küldőttséget Szaoo Gábor képviselő, a BuKa. i resti üjiág szerkesztője vezette^ aki feihivta a Mni s z ter fi gyeimét i arra, hogy az uj megyei kiapontoK: a székelység előtt ismeretlenek, azo- j kata szl|e"lyaég rosszaknak^ ipari , erdészeti és.kohászati szempont­ból károsaknak tartja* Á aokazasádos Közigazgatási korok megszüntetése a»iXett a kttitötiaóg «^ ö .Uf '"^ M * 1 e ' n « 13 • April /Privatmeldung des UTKB/ Die i Mittag blaetter reproduzieren eine Meldung der Südslavischen Korrespondenz aus Zürich, die folienden Wortlaut hat: Wach einer Pariser Information der Telegraphen-In formation scheint die Angelegenheit des Aufenthaltes des Königs Karl in Ungarn noch immer nicht abgeschlossen zu »in, ña die ungarische Regie­rung Jetzt namentlich in Frankreich Gründe für das zehntaegige Verbleioen des Königs in Szombathely anführt, die nach den Feststellungen den Tatsachen nicht entsprechen. Reichsverweser BOrthy hat im Jiournal behauptet, dass König K&rh nur deshalto solange in Szombathely geblieben sei, weil es ihm unmöglich war, mit den Österreichern über die Rückreise sich zu verstaendigen und er schliesslich gezwungen gewesen waere, die Intervention SS!,.*? 13 *! 9 v ?n b P»nien 2 nzur H fen- Der König von Spanien habe aber in der Affaire ; ¡ der Rückreise des Königs i^arl über­haupt nicht interveniert. Die österreichische Regierung habe keinen Moment ait Spannen irgendwelche Verhandlungen gepflogen. Sie habe nur mit dem ungarischen Gesandten in Wien über die Rückreise des Königs verhandelt, wobei der ungarische Gesandte den Forderungen der österreichischen Regierung wegen Festsetzung des lermins der Rückfahrt wiederholt Schwierigkeiten entgegen­setzte von jugoslavischer °eite wird gesagt, dass man den Aufenthalt des Königs von Ungarn.auf diese Weise verlaengert habe, in der Hoffnung, dass der ¿'rotest der terbündeten Grossmaech­te nur platonisch sein würde* waehrend man vön der kleinen Entente keinerlei militaerische Aktionen befürchten zu müssen glaubte. Erat das in Budapest gestellte Ultimatum, der von der Belgrader Regierung ausgegebene Marschbefehl an die erste Armee habe die ungarische Regierung im letzten Moment bewogen, die Abreise Karls festzusetzen. Das Doppelspiel das Horthy in der Affaire karls heute noch weiterführt, wird in diplomatischen Ententekreiseu. sehr abfaellig beurteilt. Wien' IS. April. Wie die Korrespondenz Herzog meldet, be­richtet die in- Wien er a oho inende ungarische Tageszeitung Jövő .aus Budapest, dass SÄ ' letzter. Donnerstag die den sogenannten Brachial­forgat ionon angehangen Offiziere Prénay, Ostenburg und Héj jas bei don Reiehsvcrweser Hortláy ersonienen S5ÍCH und ihn mitgeteilt haotten, i dast der gros st o cil dos Ri literre­feintôr ihnen stehe' und dass sie die Absicht haotien', Horthy zu» nationalen'König Ungarns aus­zurufen* Horthy habe ". sieh- gegen dio sen Plan ausgesprochen, indem or-bcto»tev dass er .nur' dör-FatzbÁltor für don logi timon König sei» Die Offiziere haótten daraufhin orklAort "dase sic sieh, alla Horthy das * _ ' ^.Aàbocb nicht akzeptiere, uta einen anderen Herrscher^ uasohon icüs son . Oer Roichsvorwo ser-habe dies sofort ocia Mini st orprao sidont on Teleki mtgetoilt, der einen Ministerrat einberufen habe,, in-, welchem sich insbésondoro Ausaonainiator «ratz und FinanzîQisietr Hegedűs gegen ein solches Abenteuer ausgesprochen haben» /ÖTKB/ W i en , 13. April /Privat me ldung des UTKB/ Das Wiener Mittag sJournal aeldet aus Prag: Gestern hat sich eine lâs&enabordnung ungarischer Beamten nach Prag begeben Es handelt sich um solche Angestellte, die beim Umsturz und spaeter beim Ein­fall der Bolschewiken in die Slovaltei entlassen wurden Sie werden in Prag vorstellig werden, damit sie wieder eine Anstellung, oder wenigsten eine Pension bekommen . W i en .13. April /Privatmeldung des UTKB/ Die Deutsche Allgemeine Zeitung meldet aus Genf: Die französische Presse wird allmaehlig zum Kampfplatz für verschiedene Mitglieder des Hauses Habsburg, die auf den ungarischen Thron spekulieren. Nachdem der Matin den Exkaiser ^arl in seinen Schutz genommen hat, empfiehlt sich im Echo de Jöris Erzherzog Josef der Gunst des französischen Publi­kums. Er stellt sich als einen alten Franzesen hin und macht zu seinen Gunsten gegenüber Karl besonders..gel tend, dass er immer in Ungarn gelebt und keine Beziehungen zu Osterreich habe, Pr lehnt eine Verbindung irgendwelcher Art zwischen Osterreich und Ungarn für alle Éufcünft ab, und glaubt , dass sich dadurch auch der Wider­stand der kleinen Entente überwinden lassen werde. 1« Journal gibt der ^eichsverweser Horthy zu verstehen, dass er allein vorlaeufig in Ungarn regieren könne. Karl sei von seinen Freunden getaeuscht worden und bedauere heute seinen un­glücklichen fersuch. Im übrigen versteht es Horthy, jederptellung­nahme zur dynastischen *rage aus dem Wege zu gehen . Ir> der Éumanité wird darauf hingewiesen^ dass gewisse französische Industrielle ein Interesse an der Stestaurat ion der Habsburger haben , und dass die Habsburger ihren Anhaengern bedeuten­de Trinkaelder in Aussicht gestellt haetten.

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