Tóth Ágnes: Telepítések Magyarországon 1945–1948 között. A németek kitelepítése, a belső népmozgások és a szlovák-magyar lakosságcsere összefüggései (Kecskemét, 1993 [!1994])

Rezümé

Ausser der Entdeckung des Hintergrundes der Umsiedlungen, der Völkerbewegungen in Ungarn stehen die effektive Abwick­lung, die zeitliche Vollziehung und ihre Zusammenhänge im Mittelpunkt des Aufsatzes. Der Verfasser strebte so nach der detaillierten Darstellung der sich im Hintergrund versteckenden aussen - und innenpolitischen Umstände der einzelnen Umsied­lungsaktionen, als auch nach der Bestimmung der wirklichen Bewegkräfte der Ereignisse. Während der Forschungen hat sie die Archivalien, die zeitge­nössischen Pressematerialien, die in- und ausländische Fachlite­ratur nach den folgenden thematischen Einheiten untersucht: 1. Die Vorbereitung der Aussiedlung der Bevölkerung deut­scher Nationalität auf der legislatieren und politischen Ebene. 2. Die Wirkung der Machtzielsetzungen der Koalitionsparteien und der Regierung, sowie der aussenpolitischen Umstände auf die Nationalitätenpolitik. 3- Der Aufgabenbereich und Befugnis, sowie die praktische Tätigkeit der Exekutivorgane. 4. Nachwirkungen mit verschiedenen Richtungen und Moti­vationen der Aussiedlung der Donauschwabeh, der mit der Bodenreform zusammenhängende, innere Umsiedlungen, des slowakish-ungarischen Bevölkerungsaustausches, der Unterbrin­gung der Szekler aus Bukowina, und der Aufnahme der Flüchtlin­ge aus den Nachbarländern. 5- Das Verhältnis der einzelnen Gruppen der ungarischen Gesellschaft zu den Umsiedlungen. 6. Die wirtschaftliche und soziale Wirkung und die Grösse der verschiedenen Umsiedlungen und Bevölkerungsbewegungen im Spiegel der einheimischen statistischen Daten. Die Migration in Ungarn nach dem II. Weltkrieg, zwischen 1945 und 1948 - die Aussiedlung der Donauschwaben, die Übersiedlung der Magyaren in der Slowakei, der Umzug der inländischen Slowaken, die inländischen Umsiedlungen, die Annahme der aus den Nachbarländern hierhergekommenen ungarischen Flüchtlinge, die Unterbringung der Szekler aus Bukowina- zeigt auch nach ihren Richtungen und Auswirkungen einen sehr beträchlichen Unterschied auf, obwohl dies sich als Kettenglieder eines einheitlichen Vorganges verknüpfen. Die Anzahl der Betroffenen dürfte mindestens eine halbe Million geschätzt werden. Die Anzahl der Umgezogenen aus den Nach­barländern - sogar nach den bescheidensten Schätzungen könnten

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