Tóth Ágnes: Telepítések Magyarországon 1945–1948 között. A németek kitelepítése, a belső népmozgások és a szlovák-magyar lakosságcsere összefüggései (Kecskemét, 1993 [!1994])
Rezümé
60-80 Tausend betragen. Durch die am Anfang 1946 begonnenen Aussiedlungen der Donauschwaben haben sich in dem ersten Jahr 120 000 Menschen, und 1947-1948 weitere 50 000 Personen umgesiedelt. Benützt die Bodenreform und die Umsiedlungsmöglichhkeiten wegen der frei gewordenen donauschwabischen Liegenschaften ist der Umzug von 136 000 Personen d.h. 34 000 Familien, in dem Lande durchgefürt werden. Im Rahmen des slowakisch-ungarischen Bevölkerungsaustausches haben 60 000 Slowaken aus Ungarn, und - auch die Flüchtlinge miteinbegriffen etwa 90 000 Magyaren aus der Slowakei Haus und Heimat getauscht. Die Untersuchung der wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen der Migration mag der Gegenstand weiterer Forschungen werden, die vorliegende Studie macht uns nur auf einige Fakten aufmerksam, die uns aber die wirtschaftliche und ethnische Wirkungen des Prozesses näherbringen. Es ist nicht zu bezweifeln, dass die betroffenste nationale Minderheit der Umsiedlungen in Ungarn - so statistisch, als auch wirtschaftlich die deutsche Nationalität war. Diese Minderheit - vor dem Kriege knapp eine halbe Million - nahm infolge der Aussiedlungen, und der freiwillingen Umsiedlungen während des Krieges um 200-220 000 ab. Demzufolge hat sich die ethnische Zusammen- Stellung auf dem erheblichen Teil der Gebiete des Länder geändert. Das jahrhundertealter deutsche Nationalitätenüber- gewicht nahm wesentlich ab, bzw. kippte es zugunsten des Magyarentums um. Der beinahe zur Hälfte eingeschrumpften deutschen Minderheit wurde ein ihren Prozentanteil überste- igender Verlust beigebracht. Sie konnten nur einen Bruchteil des in ihrem Besitz befindlichen Ackerlandes von 638 337 Joch - es war 5,5 % ungarlandischer Bodenbesitze - und zwar 150 114 Joch, d.h. 23,5% ihrer Bodenbesitze behalten. Im Laufe der Vollziehung der Verordnungen 600/1945. M.E. und 3820/1945. M.E. wurde ihnen einen Bodenbestand von 239 623 Joch weggenommen, wo die Besitze über 100 Joch 35 508 Joch betrugen. Ähnliche Proportionen sind von der Anzahl der konfiszierten Bauobjekte gespiegelt. In der Zeitperiode der Rechtsbeschränkung sind 44 750 Häuser (74,1 %) von den Bauobjekten im Jahre 1941 ungardeutschen Eigentums beschlagnahmt worden, so haben nur 15 650 Häuser im Besitz der ursprünglichen Inhaber bleiben können. Den überwiegendenden Teil der Besitze, Mobilien und Immobilien der ausgesiedelten und um ihr Vermögen gebrachten Donauschwaben - 62,6 % der konfiszierten Immobiliargüterzumal