Bács-Kiskun megye múltjából 17. (Kecskemét, 2001)

RESÜMEES

die Flußarme des Flüßchens Vajas umschlossenen Insel, an der Stelle des heutigen Flußbettes der Donau konnte der „Vorfahr" der Siedlung Érsekcsanád liegen. LÁSZLÓ IVÁN Register der Reformierten und Katholiken von Érsekcsanád zwischen 1760-1945 Érsekcsanád, diese Siedlung im Komitat Bács-Kiskun war schon im Mittelalter Schauplatz vom regen Gemeindeleben. Die Entwicklung der Siedlung wurde durch die Türkenherrschaft zurückgeworfen, die Bevölkerungszahl nahm bedeutend ab. Die Siedlung bevölkerte sich erst am Ende des 18. Jahrhunderts neu, vor allem mit reformierten Ungarn. Die Studie - die anhand von Angaben der reformierten und katholischen Kirchen-, sowie Staatsmatrikeln geschrieben wurde — beschäftigt sich mit den Personennamen der Siedlung Érsekcsanád. Zeitweise analysiert der Autor die neu erscheinenden und die verschwindenden Familiennamen, führt die zwischen 1760 und 1945 weiterlebenden Familiennamen an, die für Érsekcsanád charakteris­tisch sind. Der Leserkreis kann vom Ursprung der Namen, von der Häufigkeit ihres Vorkommens, von der Zahl ihres zeitweiligen Vorkommens, von ihrem Verhältnis zu der Zahl der Neugeborenen ein umfassendes Bild erhalten. Der Autor hebt hoch die individuellen, vereinzelten, raren, bekannten, häufigen Familiennamen hervor, schreibt über ihre Ursprung, über die Häufigkeit ihres Vorkommens, macht ein Ver­gleich nach Konfessionen und stuft sie der Rangordnung nach ein. Die männlichen und weiblichen Vornamen werden mit den Namenswahlgebräuchen anderer Ge­meinden (Dunavecse, Endrefalva, Kecel, Kunszentmárton, Mersevát, Öregcsertő, Csörötnek, Bezirk VII. von Budapest) verglichen. Die zur Studie angeschlossenen Register enthalten die Listen der analysierten Familiennamen, doppelten Familiennamen, männlichen und weiblichen Vornamen, Zweitvornamen, männlichen und weiblichen Namenpaare, Vornamen der Zwillinge. TIBOR IVÁNYOSI-SZABÓ Angaben zu den Tierepidemien auf der Landschaft Homokhátság im 18. Jahrhundert Die Bedeutung der zahlenmäßigen Angaben festsetzenden Quellen kennen die Geschichtsforscher schon lange her. Heutzutage machen die Computer möglich, diese Angaben nicht nur als Illustration zu verwenden, sondern durch verschiedene statistische Verarbeitungen auch längere Vorgänge nächer zu analysieren. Die früher unübersehbar scheinende Datenmenge der verschiedenen Listen, Steuerbücher und Register werden bei der Vorführung des Hintergrundes von immer mehren wirt­schaftlichen und gesellschaftlichen Vorgängen zu gut behandelbaren Argumenten. Das Dasein der Tierepidemien war schon bekannt. Weil fortlaufende Angaben­reichen über ihre Größen, effektiven Verwüstung nur an wenigen Stellen aufblieben, erwähnen die Wirtschaftsforscher höchstens nur das Erscheinen der Epidemien und versuchten deren Größe mit einigen Daten zu illustrieren. Die Zentralmacht widmete dieser, oft den Schicksal ganzer Landesteile bestimmenden „Naturkatastrophe" erst 364

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