Bács-Kiskun megye múltjából 16. (Kecskemét, 2000)

RESUMEES

die Ausrüstung und die Verpflegung der mobilen Kavallerietruppe (186 Infanterie­und 21 Kavallerienationalgardisten) nur durch Verschuldung decken. Die gemeinsame Sitzung der Stadtvertretung und des Stadtrates gestaltete sich zwischen 5. und 10. Februar 1849 zum Verteidigungsausschuß um, verkündigte den Volksaufstand und ließ den altgläubigen Bewohnern die Waffen wegnehmen, trotzdem fiel die Stadt am 13. Februar 1849. Von dieser Zeit an bis Anfang April 1849, d. h. bis zur Befreiung der Stadt, stellten die Stadtvertretung und der Stadtrat ihre Tätigkeit ein, und ihre Mitglieder verließen die Stadt. Im April 1849 ordnete Generalobergespan und bevollmächtigter Landes­kommissar Graf Kázmér Batthyány die Aufstellung eines mobilen Schutzheeres an. Der Stadtrat ließ die Männer zwischen 18 und 30 Lebensjahr - mit Ausnahme der Familienerhalter - registrieren und in Kompanien einreihen. Die Aufgaben der mobilen Kompanie waren: die Sicherung des inneren Friedens der Stadt und die aufmerksame Beobachtung der gegnerischen Bewegungen. Am 6. Mai 1849 legte ein gegnerischer Dampfer am Donau-Ufer von Baja an, aber Zsigmond Killinger und seine Mitartilleristen, sowie die Soldaten des Majors Lajos Bernáth schlugen den Angriff zurück. Die Ratssitzung vom 25. Mai 1849 bat den Regierungskommissar Márton Haczell die bei den Mobiltruppen dienenden Nationalgardisten von Baja zu „richtigen" Landeswehrsoldaten (Honvedsoldaten) zu ernennen und sie in die Gesamtzahl der Rekruten aus der Stadt einzurechnen. Die Stadt schuldete nämlich damals noch 70 Rekruten. Die Führung der Stadt bemühte sich durch neue Begünstigungen die notwendige militärische Gesamtzahl zu sichern. Es wurde bekanntgegeben, daß wenn jemand sich für die Stadt zum Soldat meldet, er - außer dem Einweihungsgeld im Werte von 20 Pengő - auch einen inneren Hausgrund und ein Joch Maisfeld bekommt. Aber die obigen Maßnahmen kamen schon zu spät, die Sache des Freiheit­skampfes wurde immer hoffnungsloser und Baja wurde von den Truppen des kaiser­lichen und königlichen Obersten Althan am 27. Juli 1849 besetzt, damit endete der Freiheitskampf und die Revolution für die Stadt. Als zweifellose Tatsache ist festzustellen, daß die führenden Körperschaften der Stadt, mit der Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, bis zum Ende neben dem Freiheitskampf und der Revolution ausharrten. Obwohl die Stadtbewohner unter den schweren Belastungen litten, wandten sie sich aber nicht einmal in der härtesten Zeiten gegen den Freiheitskampf. JÁNOS MOLNÁR Über den Volksunterricht der Stadt Baja in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts Der einleitende Teil der Studie führt die muttersprachliche und religiöse Gliederung der Bevölkerung der Stadt Baja, die Aufteilung der Gesellschaft der Stadt nach Berufszweigen und solche wirtschaftlichen Charakteristiken bzw. Trends vor, die dann dem Leser beim Verstehen der Vorgänge und Spezifika des

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