Bács-Kiskun megye múltjából 16. (Kecskemét, 2000)

RESUMEES

ARCHIV DER KOMITATSREGIERUNG BÁCS­KISKUN RESÜMEES JAHRBUCH XVI. BAND JÁNOS KEMÉNY Die militärische Rolle der Stadt Baja im Freiheitskampf von 1848-1849 im Spiegel der Generalversammlungs- und Ratssitzungsprotokolle Diese Studie führt anhand der Generalversammlungs- und Ratssitzungs­protokolle die militärische Rolle der Stadt Baja in der Revolution und im Freiheits­kampf von 1848-1849 vor. Die Bedeutung des Marktfleckens Baja mit seinen 15.000 Einwohnern ist mit der Wichtigkeit der Städte wie z.B.: Arad, Temesvár, Pétervárad, Eszék, Szeged usw. nicht zu vergleichen, aber Baja bildete jedenfalls eine wichtige Nachschubbasis für die Nationalgarde des Komitats Bács-Bodrog. Die Nationalgardisten von Baja versahen den äußeren und inneren Schutz der Stadt, im Juni 1848 war ihre Zahl 400. Die Stadt entsandte 300 ihrer Nationalgardisten am 20. Juni 1848 nach Oker, ins Heer des Feldmarschalls Jovics. Später nahm die Mannschaftsstärke der unter der Leitung des Komitats stehenden Nationalgarde - sich nach anderen Nachbarnsied­lungen richtend - auf 150 Personen ab. Auf die Nachricht über die Verstärkung der Raizengefahr entschied die Stadt Baja im August 1848 eine Wache mit 114 Personen aufzustellen. Die zu bewachen­den Stellen waren die Stadttore, das Salzhaus, der Getreidespeicher und die Dampf­schiffstation. Die eine Hälfte der Wächter waren Nationalgardisten, die andere Hälfte bestand aus Mitgliedern der Zivilbevölkerung. Die Generalversammlung vom 12. November 1848 verordnete die „Bewachung von Haus zu Haus." Ab September 1848 begann auch die Rekrutenstellung in Baja. Die Stadt stellte ihre Rekruten zuerst durch Anwerbung, später durch Musterung. Die Rekruten bekamen 20 Pengőforint (Konventionsgulden) als Vorschuß, ihren weiteren Sold (80 Pengőforint) hätte - nach dem Ableisten des vierjährigen Militärdienstes - auch die öffentliche Stadtkasse auszahlen müssen. Die Stadt wurde im September 1848 zu Stellung von 104 Rekruten, im Oktober von 229 Rekruten verpflichtet, aber Baja konnte aus dem letzterwähnten Rahmen sogar bis zum Dezember nur 122 Personen stellen und nach Zombor schicken. Im Januar 1849 wurde Baja vom Komitat Bács-Bodrog zur Stellung einer mobilen Truppe verpflichtet. Das bedeutete, daß die Stadt innerhalb von vier Mona­ten 186 Infanterie- und 21 Kavallerienationalgardisten stellen mußte. Die Stellung von Nationalgardisten und Rekruten bedeutete eine schwere finanzielle Belastung für die Stadt, die sie nur durch Anleihen auftreiben konnte. Die Stadt konnte das Handgeld (im Werte von 3.000 Pengő) für die im September 1848 gestellten 108 Rekruten, sowie 20.000 Pengő für die Belohnung,

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