Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)

A Bona–Bucchia Társaság története - A társaság budai működése és felszámolása

81 Kaufleuten aus dem Patrizierstand sowie auch von vielen bürgerlichen Geschäftsleu­ten unterzeichnet wurden. Die Versicherungen für private Frachtlieferungen stellen eine erstrangige Quelle für das Beziehungsgeflecht der einzelnen Kaufleute aus Ragu- sa, für ihr Gewicht auf dem Markt und für ihre geschäftliche Orientierung dar.62 Im Falle von Scipione Bona können wir diese Fragen von zwei Seiten her unter­suchen, also sowohl seitens seiner Rolle als Versicherungsnehmer als auch als Versi­cherer. Hinsichtlich der Versicherungen, die Lieferungen von Bona betrafen, verfügen wir nur über Informationen aus einem zehnjährigen Zeitabschnitt, obwohl er wahr­scheinlich auch früher am Seehandel beteiligt war. Es kann aber auch nicht ausge­schlossen werden, dass er sich erst nach seiner Heirat (1581) und dem Tode seines älteren Bruders (1582) aktiv in den italienischen Geschäftsbetrieb einschaltete.63 64 In den 1580er Jahren hingegen ließ er seine Ladungen regelmäßig versichern: Er schloss 30 Versicherungen im Gesamtwert von etwa 27.970 Dukaten. Mit dieser Summe zähl­te er auf alle Fälle zu den bedeutenderen Seespediteuren.w Wie bereits bemerkt, kann aber weder die gesamte und die versicherte Fracht noch das Verhältnis von Gesamtwa­re und versicherter Ware bei den einzelnen Ladungen bestimmt werden. Die erschlos­senen Versicherungen sind aber dennoch dazu geeignet, die wichtigsten Merkmale des Seehandels von Bona vorzustellen. 62 Tenenti, A./Tenenti, B.: [wie Anm. 17.], S. 179-196. 63 Die Quellen zum Folgenden bilden die Kreditverträge, die unter der Reihennummer Dok. II. 1-30 publiziert sind. 64 Diese und die im Folgenden angegebenen Summen haben natürlich nur informativen Charakter und machen lediglich die Ziele und Dimensionen spürbar, denn die Wechselkurse waren im Untersuchungszeitraum keineswegs immer stabil und zu einem bestimmten Zeitpunkt konnten auch verschiedene Wechselkurs existieren. Das Verhältnis von Dukaten und Scudo habe ich mit 10:9 angesetzt, dasjenige von Dukaten und Taler mit 10:8 und dasjenige von Dukaten und Zecchino mit 10:14 (siehe hierzu auch Vinaver, Vuk: Pregled istorije novca u jugoslovenskim zemljama (XVI-XVIII vek) [Überblick über die Geschichte des Geldes in den Ländern Jugoslawiens (XVI.-XVIII. Jahrhundert)] (= Istorijski institut. Posebna izdanja, 13). Belgrad 1970, S. 113-123.)

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