Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)

A Bona–Bucchia Társaság története - A társaság budai működése és felszámolása

82 Versicherungswert der Lieferungen von Scipione Bona von 1580 bis 1589 Auch auf der obigen Graphik wird vor allem die Feststellung von Tenenti bestä­tigt, dass die Bereitschaft auch der einzelnen Kaufleute, sich zu versichern, sehr schwankend war. Gleichzeitig kann man innerhalb eines bestimmten Zeitraums-trotz der sich stark verändernden Summen - fast immer eine Kontinuität aufzeigen.63 Bona schloss in jedem der zehn Jahre Versicherungen ab, allerdings waren die jährlichen Versicherungssummen sehr unterschiedlich. Ein Mittelwert von 930 Dukaten pro Ver­sicherung und ein jährlicher Versicherungsgesamtbetrag von 2.800 Dukaten sind wahrscheinlich nicht einmal annäherungsweise dazu geeignet, den Umsatz von Bona in Italien abzuschätzen. Lediglich soviel erscheint sicher, dass er mit seinen 12 Versi­cherungen über 1.000 Scudo bzw. mit seinen 5 Versicherungen über 2.000 Scudo auf alle Fälle zu den Geschäftsleuten mit einem größeren Umsatz zählte. Viel fundiertere Schlüsse können wir über die Verkehrsrichtung und über die Zusammensetzung der Waren ziehen. Zwei Drittel der Versicherungen schloss er für Ladungen, die nach An­cona gingen oder von dort ankamen: Auf allen zwölf nach Ancona auslaufenden Schif­fen befanden sich Häute (getrocknete Rinderhäute), während die von dort zurückkehrenden Schiffe Lieferungen mit Stoffen mit sich führten (sechsmal Seiden­stoffe, einmal Samt). Zu dieser Gruppe gehören auch die drei Stück Atlas, die aus Spa- lato ankamen. Diese hatte man nämlich in Ancona auf das Schiff bringen lassen, die ganze Ladung wurde aber von den venezianischen Behörden wegen einer unterlasse- 65 65 Tenenti, A./Tenenti, B.: [wie Anm. 17.], S. 210-212.

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