Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)
A Bona–Bucchia Társaság története - A társaság budai működése és felszámolása
77 Die Kreditaufnahmen der Gesellschaft von Bona und Bucchia von 1574 bis 1591 Auf dem obigen Diagramm lässt sich die Dynamik der Kreditaufnahmen gut verfolgen. Die größten Kredite wurden in den ersten drei Jahren aufgenommen, wobei offenbar die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft überschätzt wurde, denn diese Kredite konnte sie nur mit großen Verspätungen tilgen. In den Jahren von 1578 bis 1584 nahm sie Kredite in einer Größenordnung von rund 4.000 Dukaten auf, anschließend weniger, nämlich jährlich um 1.000 bis 3.000 Dukaten, was wohl mit dem Verfall des finanziellen Gleichgewichts der Gesellschaft zusammenhing. Der 6.000-Dukaten-Kredit des letzten Jahres bedeutete natürlich keine herausragende Zunahme, vielmehr handelte es sich hier um einen Überbrückungskredit, der zur Tilgung früherer Rückstände aufgenommen wurde. Die Schuldscheine des Mittelalters nennen häufig die Art der Waren, für die der Kredit aufgenommen wurde.53 Die Verträge aus dem 16. Jahrhundert tun dies niemals, sie weisen nur die Summe aus. Wir kennen daher den Gegenstand der von Bona in Anspruch genommenen Kredite nicht. Lediglich im Falle der beiden letzten Kredite, bei denen die empfangenen Waren wegen des Todes von Bucchia und dem Firmenbankrott einfach den Investoren zurückgegeben wurden, stehen uns Informationen zur Verfügung: Die Erben von Serafino Caboga erhielten von den Erbschaftsverwaltern Marino Bucchias Kersei im Wert von 2.835 Dukaten und Stefano Zamagna bekam acht Stück Wolltuch im Wert von 900 Dukaten. 53 Voje: Kreditna trgovina [wie Anm. 20.], S. 104-114.