Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)

Dokumentumok - III. A társaság működésével és felszámolásával kapcsolatos dokumentumok

298 In der Angelegenheit des Dieners von Bucchia, Mihoc, wird er alles dem Adressaten sagen und ihm das Testament von Bucchia zuschicken, außerdem die von Mihoc eigenhändig verfassten Briefe über das nach dem Tode Bucchias eingenommene Geld. Er schickt auch den Brief von Mihoc und Josef den sie Michele Sorgo, der im Ofener Haus des Briefschreibers wohnte, aus der Gefangenschaft der Ungarn schrieben, damit er sie auslöse. Dies werden sie zu Lasten ihrer Löhne und des von Sorgo gebrachten Geldes machen. Sorgo hat sowieso mehr als 300 Taler für ihre Auslösung gezahlt. Ein anderes Mal geriet Josef in Gefangenschaft. Damals befreite ihn Mihoc mit dem Geld des Briefschreibers für mehr als 100 Taler. In Ofen kann man von jedermann, insbesonders von den Ragusanern, erfahren, dass sie eigenmächtig in diesen Gegenden unterwegs waren und absichtlich in Gefangenschaft gerieten. Hierüber kann er sich aus seinen Briefen und auch aus den Briefen der Erbschaftsverwalter informieren. Und sie schicken ihm alle Schriften. Er hat gesehen, dass Andela und ihr Sohn den Adressaten belästigen. Er weiß von Sorgo, dass sie dieser Frau nur etwa 500 Taler schulden. Bucchia führte ein gesondertes, eigenhändiges Büchlein über das Geschäft mit ihr. Dieses Büchlein ist in Bucchias großer Lade. Sorgo hat es zusammen mit Bucchia gesehen und gelesen. Auch die Abschriften der hüccet und mühürlü, die über alle Auszahlungen von Bucchia ausgegeben wurden, befinden sich in der erwähnten Lade. Er soll sich keinerlei Urteil ungerecht unterwerfen, weil er von den Erbschaftsverwaltern die Bevollmächtigung hat, soviel auszugeben, wie nur notwendig ist. Er soll Mihoc sagen, dass es für ihn besser sei, wenn er bei der Eintreibung der Außenstände von Bucchia hilft, weil er seinen Lohn nur nach der Eintreibung bekommt. Sie können jeden nur dann ausbezahlen, wenn die Türken, Juden und auch die Anderen ihre Schulden begleichen. Daher würden die Interessierten, wenn sie Verstand haben, mit dem Adressaten Zusammenarbeiten. Dies liegt vor allem in ihrem Interesse, denn sie können sie nur aus den eingetriebenen Schulden bezahlen, denn Bucchia hat außer den riesigen Schulden nichts. Bucchia hat dem Briefschreiber den größten Schaden bereitet, er hat ihn zusammen mit den dortigen Kaufleuten und mit seinen Dienern zugrunde gerichtet. DAD Diversa de Foris voi. 12. föl. 13v-l 7r. Die 22. martii 1604. Ad instantiam ser Michaelis Scipionis de Bona heredis infrascripti quondam ser Scipionis eius patris, hic infra erit registrata infrascripta lettera, cuius pars alias fuit registrata in libro Diversarum de Foris 1599. charta 30. ad instantiam ser Seraphini de Zamagno, adeo ut hic tota videri possit ad evidentiam veritatis, cuius quidem litere te­nor talis est.

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