Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)
Dokumentumok - III. A társaság működésével és felszámolásával kapcsolatos dokumentumok
223 melyik testvérét csak azzal a feltétellel veheti maga mellé, hogy az a társaság javára üzletel, ebben az esetben a ruhán és az élelmen felül évi 600 akcse fizetést kapjon, ügyvivőjüknek pedig Bonát kell megtenniük. A társaság Bonának minden évben adjon 5000 akcsét élelemre és ruhára. Bacchia pontosan számoljon el Bonának az eddigi tevékenységéről, amelyet az ő számlájára végzett, a testvérei által esetlegesen okozott bárminemű kárt meg kell térítenie a társaságnak. Az eredeti iratot Bucchia írta és Bona is aláírta. Marino Bucchia übernahm von Scipione Bona 900.000 Aktsche in Form von Immobilien, Tuchstoffen, Krediten und Sachgütern, worüber ein Inventar erstellt wurde. Aus der ersten Einnahme wird er 333.000 Aktsche zurückerstatten, innerhalb von 10 Monaten 236.000 Aktsche, innerhalb von 20 Monaten 111.000 und die übrigen 220.000 Aktsche bei der Begleichung der gesamten Summe. Am heutigen Tage gründeten sie eine Gesellschaft auf fünf Jahre oder bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie alle ihre Gläubiger auszahlen und alle ihr Hab und Gut als Gegenwert der 220.000 Aktsche nach Ragusa bringen werden. Bucchia bringt nur seine Person in die Gesellschaft ein. Den Gewinn und den Verlust der Gesellschaft teilen sie sich jeweils zur Hälfte. Bucchia darf die Tuchstoffe der Gesellschaft nur in Ofen und Pest verkaufen, anderswo nicht, und zwar nur gegen Bargeld und nicht gegen andere Waren. Das Geld muss er nach Empfang täglich an Bona schicken, der verpflichtet ist, für diese Summe venezianische oder andere Stoffe zu erwerben und diese Bucchia zum Zwecke des Verkaufs zu schicken. Bucchia darfStoffe auf Kredit nur im Wert von maximal 50.000 Aktsche an jedwede Person und für jedweden Zeitraum aushändigen. Erneute Warenkredite darf er nur im Falle der vorherigen Tilgung gewähren und deren Summe darf niemals 50.000 Aktsche übersteigen. Er darf sich ohne die ausdrückliche Anweisung von Bona weder in Ofen noch in anderen türkischen Gebieten verschulden. Bona darf sich im Sinne der vorliegenden Gründungsurkunde auch zusammen mit Bucchia bei jedermann für jegliche Summe verschulden. Die Begleichung der Nahrungsmittel und Kleider für Bucchia und seine Bediensteten sowie die Bezahlung der Diener erfolgen aus dem Kapital der Gesellschaft. Auf Anweisung von Bona darf er die von Bona in die Gesellschaft eingebrachten Immobilien teilweise oder als Ganzes veräußern. Der Gewinn soll der Gesellschaft zustehen. Die Briefe von Bucchia haben die Glaubwürdigkeit von öffentlichen Urkunden. Bei der Auflösung der Gesellschaft sollen zuerst die Gläubiger ausbezahlt werden, dann bekommt Bona sein Kapital zurück und schließlich wird der Gewinn geteilt. Wenn Bucchia außerhalb der Gesellschaft einen Fehler begeht, der die Gesellschaft schädigt, dann hat er dessen Last alleine zu tragen. Bona darf die aus Venedig oder von anderswo stammenden Stoffe und die übrigen Waren der Gesellschaft nach Belieben und in jeglicher Höhe versichern. Die Sachgüter im Wert von 6.000 Aktsche, die Bona Bucchia übergeben hat, werden nach der Auflösung der Gesellschaft unter beiden aufgeteilt und Bona erhält die 6.000 Aktsche aus dem Gew imi der Gesellschaft. Bucchia darf nur auf Rechnung der Gesellschaft mit jeglicher Person Geschäfte machen. Bona darf auf eigene Rechnung Waren zum Ver-