A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)

AUFSÄTZE

wahrscheinlich größtenteils die Abschrift des von der Fleischhackerzunft der Wiener königlichen Kammer eingereichten Entwurfs durch einen Kammerschreiber (dies wird einerseits aus dem expliziten Hinweis der Einleitung des Zunftbriefes deutlich: certos quosdam articulos in simplicipapyro gennanico idiomate confectos et emana­tos (S. 412), andererseits aus einem Vergleich der Sprache der Artikel der Zunftord­nung und der von den Kammerschreibern selbst stammenden Bestätigungsklauseln). Es ist nicht auszuschließen, dass die Übersetzung im gleichen Jahre, 1695 erstellt wur­de, als die königlichen Freiheitsbriefe der Fleischhackerzunft in einer Zunftvers­ammlung feierlich in die Zunftlade gelegt wurden (Zunftbuch, 143 r ). Die Reorganisierung der Fleischhackerzunft in Ofen, deren Voraussetzung u.A. die Bestätigung der Zunftprivilegien durch die königliche Kammer in einem Zunftbrief war, mag dazu den Anlass gegeben haben. 27 Die Übersetzung des Artikels aus dem Ungarischen nahm der Verfasser János Németh selbst vor. 27 Die Sprache des letzten Eintrags im Zunftbuch (1695) steht - insofern dies aus seinen 4 Zeilen überhaupt beurteilt werden mag - der des Zunftbriefes näher als der der Übersetzung (konsequent maister, zöch (Einzelbeleg), aber ladt gegenüber konsequenter laad im Zunftbrief). Die geringen Unterschiede zum Schreibgebrauch der Übersetzung (hier zech und meister) schließen eine zeitgleiche Abfassung der drei Texte keineswegs aus.

Next

/
Oldalképek
Tartalom