A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)

AUFSÄTZE

trat haben wir bereits behandelt. Es gibt aber auch ein Gegenbeispiel: Jörig (György) Ladendorfer (Kramer) zählt von 1502 bis 1526 zu den Meistern, unter den ersten Zehn registrierte man ihn aber nur zwischen 1512 und 1519 sowie 1521. 17 Meister gehörten für mindestens fünf Jahre ohne Unterbrechung zu den ersten Zehn. (Wolfgang (Farkas) Schreiber, der offiziell erst 1529 - auf dem achten Platz-un­ter seinem eigenen Namen Fleischereieigentümer wurde, sei hier nicht erwähnt.) Die Namensliste ist folgende: Hans (János) Bodó, Jörig (György) Eischiel, Thomas (Tamás) Hacker (Meixner), Niclas (Miklós) Hagraf (Siebenbürger), Mert (Márton) Kaiser, Hans (János) Kren, Jörig (György) Ladendorfer (Kramer), Hans (János) Nüssel, Stephan (István) Plessel, Niclas (Miklós) Reichel, Thomas (Tamás) Schaur, Hans (János) Schus, Mert (Márton) Schus, Hans (János) Siebenbürger (Nemesember), Kaspar (Gáspár) Stangel, Thomas (Tamás) Tibolt und Hans (János) Weidner. Den Zeitpunkt, zu dem je­mand in die Führungsgruppe geriet, können wir nicht genau bestimmen, denn die erste Liste stammt aus dem Jahre 1500. Damals wurden, zusammen mit den Personen, die eine Zunftfleischerei erhielten, 35 männliche Meister, deren Eintrittszeit unbekannt ist, registriert. Von denjenigen, die später eintraten, kamen die einen schnell nach oben, die anderen mussten lange warten, wenn sie überhaupt unter die ersten Zehn gelangten. Der seit 1500 aufgeführte Siegmund (Zsigmond) Woczner wartete 14 Jahre, Matthias (Mátyás) Haiden und Stephan (István) Titsch, die 1501 der Zunft beitraten, mussten 18 Jahre warten. Mehrere Meister, die nach dem ersten türkischen Angriff 1528 zurückkehrten, wurden anschließend befördert. Ruprecht Koler, seit 1508 Mitglied, wurde nach 20 Jahren Führungsmitglied, Peter (Péter) Günsser und Wolfgang (Farkas) Nusspaum, beide seit 1506 registriert, nach 22 Jahren und Wolfgang (Farkas) Schmid (Kovács, Reuss), der seit 1504 Zunftmitglied war, nach 24 Jahren. In anderen Städten war die Situation ähnlich. In Frankfurt entschieden zum Beis­piel ursprünglich acht Meister für eine Woche darüber, wie viele Tiere ein Meister schlachten und wie viel Fleisch er verkaufen durfte. Diese Regelung wurde durch das Statut von 1377 verändert. An die Stelle der Acht trat nun ein zehnköpfiges Gremium, das sich aus zwei in den Stadtrat gewählten Fleischern, aus den Zunftvorstehern des vorangegangenen Jahres und aus den amtierenden Zunftersten sowie aus den vier ältesten Meistern zusammensetzte. Gemäß dem Privileg der Ofener Fleischerzunft von 1512, dass als Kopie für die Stadt Debreczin (Debrecen) ausgegeben wurde, leit­eten die Zunftmeister sowie die acht höchst angesehenen Meister (octo potioribus ma­gistris) die Zunft, also insgesamt zehn Personen, die mehr Rinder schlachten durften, als die übrigen Meister. 167 Noch etwas anderes zeugt von der Macht einer kleineren Clique. Die Zunft hielt ihre Sitzungen nicht in einem Zunfthaus ab, sondern bei irgendeinem Meister. Die meisten Sitzungen fanden bei Hans (János) Kren und Niclas (Miklós) Reichel statt. 167 LERNER. Geschichte des Frankfurter Metzger-Handwerks [wie Anm. 32], S. 81. In Nürnberg waren keine Zünfte tätig, hier wurden diese Aufgaben von den Beauftragten des Rates versehen (vgl. SACHS, Metzgergewerbe und Fleischversorgung [wie Anm. 59]). Zur modifizierten Transkribtion des Zunftbriefes von 1512 siehe unten. Anm. 210.

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