A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)

AUFSÄTZE

den Angaben des Zunftbuches hervor. Mehrmals wird in Verbindung mit der Rechen­schaftsablegung einzelner Meister erwähnt, dass dabei die Zunftmeister sowie alle acht Meister anwesend waren. 137 Alles deutet daraufhin, dass es sich bei ihnen um die „alten Meister" handelte, die zusammengerufen wurden, um kleinere Klagen zu ent­scheiden. 158 Hierauf weist auch ihre - bereits erwähnte - Bezeichnung als „senior" hin. Eine große Frage ist, ob sie sich hinter der Bezeichnung „alte maister" verbergen. Da­mit werfen sich aber mehrere Probleme auf. Das Zunftbuch bezeichnet sie nämlich manchmal so, manchmal als „ altar" Meister. Letzteres bedeutet „Altarmeister" und bezeichnete wohl eine Person, die die Angelegenheiten im Verbindung mit dem Zun­ftaltar regelte. Auch wenn sie regelmäßig Rechenschaft ablegen müssen, so werden ihre Adressen leider nicht immer erwähnt. Aber auch die Analyse dieser Daten gibt keine eindeutige Antwort. Als sie 1509 Rechenschaft „von den alter maisteren" ableg­ten, gaben sie Wolfgang (Farkas) Feiertag auf purkrecht 25 Forint, wofür er sein Haus und seinen Weinberg verpfändete. 1 ' Wir wissen nicht, ob es über den Kredit von Fei­ertag eine Abrechnung gibt. Die folgende Angabe ist die bereits erwähnte Abrechnung von Siebenbürger. Hier - und auch später - ist von einem „Altermeister Amt" die Sprache. 1514 hat Schreiber aus diesem Amt Schulden. Am 16. Mai d ieses Jahres legt Meister Siegmund (Zsigmond) (Woczner) über das Einnahmeregister des Altar­meister Amtes ab. 161 Rechenschaft leisteten auch Jörig (György) Ladendorfer (22. De­zember 1516), Mert (Márton) Kaiser (5. Februar 1517) und Hans (János) Schus (4. Januar 1519). 162 Am 25. Feb mar 1521 wurde mit mehreren „Alten Meistern" abge­rechnet. 163 Zwei Tage, nachdem die Abrechnung mit ihnen erfolgt war, gaben sie Hans (János) Weidner Geld. 164 Als am 8. September 1522 mit ihnen abgerechnet wurde, be­zahlte Thomas (Tamás) Tibolt seine Schuld nicht. Diese bezahlte der damalige Zunftbuchfuhrer Niclas (Miklós) Hagraf dem alten maister. Schließlich, am 22. Juni 1529, bekamen die Meister von einem gewissen Siegmund (Zsigmond) Latery Geld, das die Altarmeister erhielten. 166 157 Zunftbuch, fol. 57r.: Am 13. Juni 1510 legte Hans (János) Siebenbürger vor ihnen über das „alter maister ambt" Rechenschaft ab (ebenda, fol. 86v). Am 12. August 1515 Hess man Johannes Baptista vor dem obigen Gremium Rechenschaft ablegen. (Es handelt sich um den Italiener, der Rinderhäute aufkauft.) (Ebenda, fol. 87v). Am 13. Februar 1516 legt Niclas (Miklós) Reichel über ein Gebäude (gepey) Rechenschaft ab. Ähnliche Abrechungen finden sich häufig im Zunftbuch. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass auch damals vor den Zunftmeistern und den acht Meistern abgerechnet wurden, nur dies wurde nicht immer erwähnt. 158 A céhes élet [wie Anm. 3], S. 40. 159 Zunftbuch, fol. 42r. 160 Ebenda, fol. 78r. 161 Ebenda, fol. 78v. 162 Ebenda, fol. 9Iv.; 96. v.; 102v. 163 Ebenda, fol. 11 lv. 164 Ebenda, fol. 113r. 165 Ebenda, fol. 118r. Am folgenden Tag erhielt Hagraf bei der Abrechnung in derer Funktion Geld (ebenda, fol. 118r). 166 Ebenda, fol. 143r.

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