A budai mészárosok középkori céhkönyve és kiváltságlevelei - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 1. (Budapest, 2008)

AUFSÄTZE

gang (Farkas) Schreiber und Kaspar (Gáspár) Stangel. 146 Im Zunftbuch sind am 13. Juni 1510 die Zunftmeister Kaspar (Gáspár) Stangel und Wolfgang (Farkas) Schreiber aufgeführt. 147 1514 erwähnt eine königliche Urkunde die Zunftmeister Wolfgang (Far­kas) Sánta und Thomas (Tamás) Tibolt, 1519 führt das Ofener Kapitel (Hochstift) den Schreiber Wolfgang (Farkas), also Wolfgang Schreiber, und Hans (János) Chwz (Schus) als Zunftmeister an und nennt noch drei weitere Meister. 148 Die Wahrschein­lichkeit spricht dafür, dass Schreiber das Amt ein Jahrzehnt lang ausübte und er sich so vielleicht auch hinter dem Familiennamen Sánta verbirgt. Für einen Zeitraum von 100 Jahren kennen wir also - Schreiber haben wir als Sánta identifiziert, den Schreiber Hans (János) herausgelassen - bestimmt die Namen von zwölf Zunftmeistern. Es ist fraglich, inwieweit die Vorgabe des Zunftbriefes zur Wahl der Söhne der Meister zu Zunftmeistern verwirklicht wurde. Leider kennen wir nur wenige Namen von Fleischern aus der Zeit vor 1500. Aus Familien, die der Zunft angehörten, stammten die beiden Aldoth. Von Schreiber wissen wir, dass sein Vater eine Fleischerei besaß. Die Familien Rupprecht 149 , Schus 150 und Tibolt 151 gehörten zu den höchst angesehenen Fleischern. Im Falle der Familie Hacker, die auch Meixner genannt wurde, könnten wir dann einen Fleischermeister als Vorfahren vermuten, wenn das Stadtratsmitglied Thomas (Tamás) Meixner tatsächlich Fleischer gewesen wäre. So aber können wir nur ihre Familienbeziehungen zur Führungsschicht der Stadt vermuten. 132 Kaspar (Gáspár) Stangel war als Schwager von Kandier ein Verwandter der Familie Aldoth. 53 Die Mehrzahl der Zunftmeister gehörte also sicherlich zu den führenden Fleischerfamilien, so dass anzunehmen ist, dass der im Zunftbrief festge­haltene Beschluss akzeptiert wurde. Neben den beiden Zunftmeistern verfügte die Zunft auch über ein engeres Lei­tungsgremium. 1494 werden Wolfgang (Farkas) Tibolt, Rupprecht Vid und Meister Kilián zusammen mit dem Zunftmeister beim König vorstellig. 154 1 5 02 werden neben den Zunftmeistern die angesehenen und älteren Meister, 1509 die Senior-Meister ohne Namen erwähnt. 155 1519 sind Niclas (Miklós) Reichel, Hans (János) Torma und Hans (János) Bodó Gefährten der Zunftmeister. 150 Ein derartiges Gremium geht auch aus 146 Zu den obigen Zunftmeistern siehe oben, Anm. 37, 50, 65, 67, 68, 78, 100. 147 Im Zunftbuch gemäß dem Datum zu finden. 148 Siehe oben, Anm. 66, 68. 149 Siehe oben, Anm. 102-109. 150 Siehe oben, Anm. 76. 151 Wolfgang (Farkas) war im Jahre 1494 einer der angesehenen Meister, die eine königliche Urkunde erwirkt hatten. Im Fleischereiverzeichnis wurde er seit 1500, also seit Beginn des Bandes, bis 1510 (seine Frau bis 1528) registriert. Thomas (Tamás) wurde von 1502 bis 1529 im Verzeichnis geführt. Obwohl sie verschiedene Fleischereien hatten, ist nicht auszuschließen, dass er der Sohn oder ein Neffe von Wolfgang (Farkas) war (siehe hierzu die Fleischereiregister). 152 Siehe oben, Anm. 90-98. 153 Siehe oben, Anm. 99. 154 Siehe oben, Anm. 102. 155 Siehe oben, Anm. 65, 78. 156 Siehe oben, Anm. 68.

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