Pest-Budai hivatali utasítások a XVIII. században - Budapest Főváros Levéltára forráskiadványai 6.(Budapest, 1974)

BUDA - (Külső tanács és választott polgárság) - 9. A választott polgárság utasítása [1722. nov. 23. után]

tanácsosság megüresedése esetén a külső tanács jelöl hármat a választott polgárságból, és ez a testület választ. 14. Az említett esetekben a jelöltek személyére meg kell szerezni a választott polgárság beleegyezését és a tanács jóváhagyását, a választáskor pedig a régi szószóló gyűjti össze a szavazatokat. 15. Ha valamelyik jelölt ellen a tanács kifogást emel, a külső tanácsnak mást kell javasolnia. 16. A szószóló időszaki távolléte vagy alkalmatlansága esetén a külső tanáccsal való megbeszélés után helyettest jelöl ki, s ezt a polgármesternek bejelenti. 17. Minden polgár csak a polgári kötelékből való elbocsátása után vetheti alá magát idegen joghatóságnak. Instruction, Wie sich die genante Burgerschafft sambt dem äußern Rath und Vormunder Erstens gegen den Stadt-Magistrat, folgendts auch gegen die sammentliche Gemeinde zu Verhalten hat Erstlichen: Weilen die forcht Gottes der Anfang der Weißheit ist, und die allgemeine Wohlfahrt von dem Allerhöchsten herstammet, ohne deßen Gnadt und Beyhülff alle vnßere Menschliche Handlungen ohne frucht undt Würckhung seynd ; So wird ein Jeglicher auß allen seinen Kräfften Trachten einen wahren Christ­Catholischen Eyfer zu beförderung der Ehre Gottes, der vnbefleckhten Mutter Gottes Mariae und deren lieben Heyligen in Worth und Werckh zu zeigen, mithin durch führung eines fromben und Exemplarischen lebens-wandels seine Mit-burger zu Auferbauen, und dießelbe zur Tugend und gutten Sitten anzueyfern. Indeme aber auch Andertens: Die Landts-Fürsten hier auf Erden gleichsamb die Stelle Gottes in den Zeitlichen Weeßen Vertretten, denen sodann die Regier- und Beschüzung deren Ländern und vnterthanen auß Göttlichen Gnaden Verliehen worden; Alß ist jedweder Burger nach Göttlich- und Weltlichen Rechten in seinem Gewissen schuldig und Verpflichtet, Seinem Allergnädigsten Landts-Fürsten, nemblich der anjezo glorwürdigst regierenden Kays, und Königl. Mayt. Carolo Sexto vnter­thänig, getreu, holdt und gehorsamb zu seyn und zu Verharren. Auch so forth in Betrachtung, daß gleichwie Drittens: Eine Heerde ohne Hirth, alßo Eine Gemeinde ohne Haubt nicht bestehen und regieret werden kan; So gebühret Sich auch, und bringt es die Natür­liche Vernunfft mit Sich, daß ein Jeder Burger, alß vntergebener dem Stadt-Magistrat alß seiner Vorgesezten Obrigkeit, welchem der Landts-Fürst die Administration und Besorgung des gemeinen Weesens Allergnädigst anvertrauet und aufgetragen hat, die Gebührende Ehr und den schuldigen respect nicht nur allein erweißen, sondern auch allen deßen Befehlen und Verordtnungen den vnverbrüchlichen Gehor­samb zu leisten Verbunden seyn. Herentgegen aber ist auch Viertens : Jeglicher Burger alß Ein Mitgliedt der Gemeinde bevorab Verpflichtet, Gemeiner Stadt Schaden zu warnen und abzuwenden, dero Nuzen aber zu Beförderen und zu Vermehren, Derßelben Freyhei,ten und Gerechtigkeiten, so viel immer mög­lich ist, erhalten, schüzen und handthaben zu helffen, und nicht zu laßen, daß Von seinen Mit-burgern hierwieder Einer handien solle, westwegen dann auch höchst Verbotten wirdt einige heimliche Aufrührische Zusammen Kunfften zu halten oder Meythereyen anzuspinnen. Im fahl aber 55

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