Gróf Batthyány Kázmér (1807-1854) emlékezete - Baranyai történelmi közlemények 1. A Baranya Megyei Levéltár Évkönyve, 2005 (BML, 2006)

Zusammenfassung

Gegend ausführlich und detailliert, auf Grund von hauptsächlich kroatischen Quellen analysiert. Die Kapitulation der Burg wird zum Beispiel anhand des Berichtes im Almanach des Franziskanerordens in Esseg vorgestellt. Interes­sant und lehrreich ist der Vergleich der kroatischen Geschichtsliteratur mit den ungarischen Quellen, so ergibt sich die Möglichkeit für eine tiefer grei­fende und objektivere Analyse. Gábor Erdődy: Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Szemere-Regierung Der Gouverneur Lajos Kossuth bat am 16. April 1849 den Grafen Bat­thyány, das Amt des Aussenministers der zweiten ungarischen Regierung zu bekleiden. Man kann Kázmér Batthyány als den ersten unabhängigen Aus­senminister der ungarischen Geschichte betrachten. In der Gestaltung der ungarischen Aussenpolitik spielte der Aussenminister nur eine bescheidene, eingeschränkte Rolle, da diese der Gouverneur Lajos Kossuth und der Mi­nisterpräsident Bertalan Szemére in großem Maße beeinflussten. Graf Batthyány betrachtete als seine dringende Aufgabe, die politischen Ansichten des neuen Ungarn im Ausland bekannt zu machen. Er maß den brittischen Beziehungen große strategische Wichtigkeit bei. Die diploma­tischen Aufgaben von Ferenc Pulszky, der „als Agent der ungarischen Heimat" in England tätig war, legte Batthyány im Kampf gegenüber der kaiserlichen Intervention fest. Kázmér Batthyány schickte dem englischen Aussenminis­ter Palmerson ein wissenschaftlich zusammengestelltes Verzeichnis zu, in dem er betonte, dass die Suveränität des ungarischen Staates aus wirtschafts­politischer Sicht England von Nutzen sei. Der Aussenminister Kázmér Batthyány trat in Richtung Italien auch Schritte. Die französischen Beziehungen hielt Kossuth durch László Teleki in Paris in der Hand. Batthyány versuchte die Kontakte zu der Schweiz und Türkei, zu Preussen und den Vereinigten Staaten zu vertiefen. Alle Anstrengungen von Ungarn waren gegenüber der Habsburg-Roma­nov Offensive vergeblich, das unabhängige Ungarn blieb allein und konnte wegen der russischen Intervention des Zaren mit der Hilfe von Europa nicht rechnen. Kázmér Batthány schrieb der Friedensschließung der Nationali­täten große Wichtigkeit zu, er wollte mit seinen Anstrengungen Serbien gewinnen. Polnische Agenten versuchten Ungarn in einen Staatenbund umzuwandeln. Neben Kossuth spielte Kázmér Batthyány an den Verhand­lungen mit den rumänischen Vertretern eine bedeutende Rolle. Batthyány verpflichtete sich dem Kampf für die Verabschiedung des Minderheitenge­setzes. Der Aussenminister übernahm eine wichtige Funktion bei den Kom­promissversuchen zwischen den Habsburgern und der Russischen Armee.

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