Gróf Batthyány Kázmér (1807-1854) emlékezete - Baranyai történelmi közlemények 1. A Baranya Megyei Levéltár Évkönyve, 2005 (BML, 2006)
Zusammenfassung
Ferenc Rabár: Kázmér Batthyány, der Regierungskommissar der Esseger Burg Das Schicksal des Grafen Kázmér Batthyány und das der Esseger Burg sind sehr ineinander geflochten. Der Graf spielte eine entscheidende Rolle dabei, dass die Burg in ungarische Hände kam. Er nahm auf sich, die persönlichen und finanziellen Bedingungen für die Burgverteidigung zu gewährleisten und den immer enger gewordenen Ring der Gegner aufzubrechen. In der Anfangsphase der Kämpfe lehnte er, die Burg aufzugeben, eindeutig ab und spornte die Verteidiger zum Widerstand an. Ein Beweis für seine wichtige Tätigkeit als Regierungskommissar und Kommandant ist, dass nach seinem Abgang die Burg gefallen ist. Die Studie untersucht die strategische Bedeutung der Stadt Esseg und stellt die Umstände der Burgrestauration im Oktober 1848 dar. Batthyány hielt die spannkräftige Verteidigung der Burg für sinnvoll, so konnte man die gegnerischen Truppen im Komitat Verőce mit Angriffsoperationen vernichten. Batthyány nahm an den Kämpfen bei Szarvas und Csepin teil. Dieser letzte Kampf überzeugte ihn davon, dass die Führung und das Personal der Burgwache nicht fähig sind, den gegnerischen Ring um Esseg herum aufzubrechen. Esseg geriet langsam in Gefahr. Kázmér Batthyány verließ Anfang Februar die Burg, dem neugewählten Regierungskommissar der südlichen Region stand aber kein entsprechendes Militär zur Verfügung, um die Esseger Burg zu befreien. Am 14. Februar 1849 kapitulierte die Burg, die 4500 Personen zählende Burgverteidigungstruppe löste sich auf und die Festung kam mit der Munition und dem Lebensmittellager in die Hände der österreichischen Truppen. Die Tätigkeit von Batthyány in Esseg ließ den Sturz von Transdanubien und den Beginn der Angriffe bei Peterwardein bedeutend verzögern. Stjepan Srsan: Die Esseger Burg und Kázmér Batthyány in 1848/1849 Der Verfasser - der Historiker und Direktor des Essegger Geschichtsarchivs - stellt in der Studie vor, welche Rolle die Stadt und die Burg von Esseg bei den Militärereignissen 1848 und 1849 gespielt haben. Das Verhalten der Esseger Bürger und der Burgverteidiger hat es ermöglicht, dass die Soldaten des ungarischen Freiheitskampfes und das hauptsächlich aus Nationalgardisten bestehende Kontingent - geführt vom Grafen Kázmér Batthyány -, die Burg im Oktober 1848 in Besitz nehmen konnten. So geriet eine der wichtigsten Festungen mit strategischer Bedeutung auf dem Gebiet von Slawonien in die Hände der Ungarn. In der Studie werden die politischen Gegensätze in der Stadt Esseg und die Kriegsaktionen in der