Füzes Miklós: Valami Magyarországon maradt - Etwas blieb daheim in Ungarn. A kitelepített magyarországi németek beilleszkedése Németországban - Eingliederung der vertriebenen Ungarndeutschen in Deutschland (Pécs, 1999)

III. Személyes átélés - Nemzeti hovatartozás

den dann von der Miete gedeckt. Die Gesellschaft nahm beim Landeskreditinstitut 1.260.000 DM, beim Landesausgleichsamt 454.000 DM Kredit auf. Jeder Bauherr brauchte laut Plan 3.000 DM Eigenkapital, 5.600 DM Kredit vom Ausgleichsamt, 14.000 DM vom Allgemeinen Landeswohnungsbauprogramm und 10.000 DM als Startkredit von der Kreis Sparkasse Waiblingen. Die Wohnungen bestanden aus einem ziemlich großen Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und einem Kinderzimmer, einer Küche, einem Bad mit Toilette und einem Vorzimmer. Die Eigentümer nahmen die Wohnungen am 3. Dezember 1953 im Rahmen einer Feierlichkeit in Besitz. Dieses verwirklichte Programm hielt man für die größte Unternehmung dieser Art in Süddeutschland. Der „Vertriebenensiedlung" genannte Stadtteil bestand erst einmal aus zwei Straßen. Die Bezeichnungen der Straßen Donauschwabenstraße und Sudetenstraße verweisen auf den Herkunftsort der Vertriebenen. Der neue Siedlungsteil wurde auch mit Straßen, Verkehrsmitteln (Straßenbahn), Schule usw. versehen, und so gehörte er bald schon organisch zur Stadt Waiblingen, obwohl er in den ersten Jahren in der Lokalpresse oft mit dem Namen „Trabantenstadt" erwähnt wurde. Die „Siedlerge­meinschaft Selbsthilfe im BvD" bemühte sich Anfang 1954 bereits um die Erweite­rung des Stadtteils. Sie erwarb neue Grundstücke von der Stadt und begann unter Zuhilfenahme staatlicher Unterstützungen mit dem Bau von weiteren 200 Wohnun­gen. Der Stadt wurde das Angebot unterbreitet, daß die Hälfte der zu errichtenden Wohnungen Waiblinger Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Das Vorhaben ents­prach erneut den Vorstellungen des Staates, so liefen die Bauarbeiten im Frühjahr 1955 wieder an. Am 4. Dezember 1956 kam es zur Übergabe von 75 neuen Häusern. 1960 erreichte die Anzahl der Bewohner der „Rinnäcker-Siedlung" bereits 4.000. Angaben zur Tätigkeit der Caritasverbände Eine kurze Zusammenfassung der praktischen Tätigkeit der in den einzelnen Diözesen gegründeten Caritasverbände kann anhand des kürzlich nach Tübingen, ins Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, sowie ins Archiv 62 der Stadt Gerlingen gelangten Leber-Nachlasses erfolgen. In Baden-Württemberg waren nach unseren Kenntnissen zwei Organisationen tätig: 1. Caritasverband für Württemberg, Diözese Rottemburg 2. Deutscher Caritasverband Freiburg/Bresgau. Hier muß auch der Diözesan-Caritasverband Regensburg erwähnt werden, der gute Kontakte zu den Verbänden in Baden-Württemberg unterhielt. Nach dem Vor­bild der ungarischen Abteilung in Stuttgart wurde im Dezember 1946 die Errichtung einer selbständigen Abteilung initiiert, da eine Gründung von Hilfe- und Fürsorgestellen

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