Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA

Hauptraum (Nr. 1–344)

49 Ludwig von Nassau und Dr. Isaak Volmar, des französischen Unterhändlers Comte de Servien und der deutschen Reichs­stände: Urkundenreihe. 138. 1648 Oktober 24, Osnabrück. Der Westfälische Friede zwischen Kaiser Ferdinand III. und den deutschen Reichsständen einerseits und Königin Christine von Schweden andererseits. Orig., Papierlibell, 72 Folien, mit den Siegeln und Unter- schirften der kaiserlichen Bevollmächtigten Graf Johann Maximilian von Lamberg und Dr. Johann Crane, der schwe­dischen Unterhändler Johann Oxenstierna und Johann Salvius und der deutschen Reichsstände: Urkundenreihe. — Der Westfälische Friede mit seinen zahlreichen Bestimmungen be­endete den Dreißigjährigen Krieg, der, als Glaubenskrieg begonnen, zu einem rein politischen Machtkampf geworden war. Während seiner Dauer ist die Bevölkerungszahl des Reichs stark zurückgegangen. 139. 1648 November 18, Stockholm. Königin Christine von Schweden ratifiziert den Frieden von Osnabrück (vgl. Nr. 138). Orig., Pergamentlibell, 38 Folien, mit der Unterschrift und dem Siegel der Königin: Urkundenreihe. — Die 1626 geborene Tochter Gustav Adolfs hatte 1644 die Regierung über­nommen, die sie zehn Jahre später einem Vetter übergab. Sie trat zum Katholizismus über und widmete ihr weiteres Leben in Rom den Künsten und Wissenschaften. 140. 1648 November 26, Paris. König Ludwig XIV. von Frankreich ratifiziert den Frieden von Münster (vgl. Nr. 137). Orig., Pergamentlibell, 21 Folien, mit der Unterschrift und dem Siegel des Königs in Goldkapsel: Urkundenreihe. — Für den damals zehnjährigen König führte dessen Mutter, Anna von Österreich, die Regentschaft. 4

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