Burgtheater in Dokumenten
Historischer Überblick
- 53 So Holbein eh. an den Landgraf von Fürstenberg (Hofzeremonienmeister#, Sohn des ^urgtheaterdirektors, Vorgesetzter Ko-Direktor von Holbein l8Í*f/*f5 bis zur Ernennung des Moritz Graf Dietrichstein zum Oberstkämmerer)o Die herrschende Ansicht, daß Grillparzer nach 1838 am Burgtheater keine Werke mehr eingereicht habe und "Libussa" als gänzlich unbekannt aus dem Nachlaß herausgebracht wurde (187*0, muß demnach korrigiert werden. ** Gl /Bg (K. 38), Protokoll l8*t5 fol. 37'. 99 Moritz Graf Dietrichstein, oberster Hof- theaterdirektor l8*f5 Mai 20, Antrittsrede vor den Schauspielern (Druck). D. wurde nach dem ^ode des Rudolf Graf Czernin von Chudenitz am 10. Mai 18^5 von Ks. Ferdinand zum Oberstkämmerer bestimmt, womit er gleichzeitig die Oberleitung der Hoftheater übertragen erhielt. In dieser Eigenschaft beschränkte er die direktoriale Vollmacht von Holbein auf die eines Vizedirektors, d.h. Holbein mußte künftig die Besetzung der Rollen und die Repertoire-Entwürfe zur Genehmigung vorlegen. ** Gl (OKäA) 919 ex l8*f5, fol. 280/281. 100 Amalie Haizinger, Schauspielerin a) l8*f5 April o, Bericht Holbeins über die Ankunft und die gewünschten Gastrollen mit Bemerkungen von Fürstenberg (je eh.).