Walter A. Schwarz: „Vergänglicher Glanz…“, Altösterreichs Orden

KATALOGTEIL - 1. Der Orden vom Goldenen Vlies

KATALOG So nicht eigens ausgewiesen, wurden die Ausstellungsobjekte von der ÖGO zur Verfügung gestellt. Die Gewichtsangaben sind, so überhaupt angegeben, bei jenen Ordenszeichen, die sich nicht vom Band trennen lassen, nur als annähernde Werte zu betrachten. Die Beschreibungen der einzelnen Objekte sowie die Erläuterungen zu den ein­zelnen Ausstellungsstücken, die von der ÖGO zur Verfügung gestellt wurden, stammen von Vzlt Walter A. Schwarz und wurden nicht eigens gekennzeichnet. Die Objekte des HHStA wurden von HR Dr. Leopold Auer (LA), Frau HR Dr. Elisabeth Springer (ES), Mag. Gerhard Gonsa (GG) sowie ADir Joachim Tepperberg (JT) und die Objekte des Kriegsarchivs von Dr. Walter Blasi (WB) beschrieben. 1. Der Orden vom Goldenen Vlies 1.1 Kollane 1878 Nr. 82, gold, Rothe 1878, letzter Träger [1907-1959 Elias Prinz (vormals Herzog) von Parma], Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies. 1.2 Kollane, um 1950 Museumsanfertigung. Rothe Wien, Silber vergoldet, Email, Länge 1 120 mm. HGM 1957/26/NI70223. Um die kaiserlichen Hausorden dem Publikum präsentieren zu können, ließ die Direktion des Heeresgeschichtlichen Museums in den 50er Jahren des vorigen Jahr­hunderts die nicht im HGM vorhandenen Dekorationen durch den 1830 gegründe­ten renommierten Wiener Ordensjuwelier C. F. Rothe & Neffe52 nachfertigen. Die Orden wurden dann jahrzehntelang in einer in der Mitte der Ruhmeshalle stehenden achteckigen Vitrine ausgestellt.53 Als die Ruhmeshalle vermehrt zu Repräsentati­onszwecken und Veranstaltungen benutzt wurde, kam die Vitrine ins Depot, die Ehemals Ordenfabrik zum Theresienorden; k. k. Hof-Goldarbeiter und k. u. k. Hof- und Kammer­juweliere. Vgl. Hof- und Staats-Handbuch der ös terrei c h i s c h-un gari s c hen Monarchie (Wien 1918), rückwärtiger Anzeigenteil. 53 Vgl. Allmayer-Beck, Johann Christoph: Das Heeresgeschichtliche Museum - Wien. Die Repräsentationsräume (Salzburg 1981), S. 28 und Abb. „Mittelteil der Ruhmeshalle“. Auf einem der Vitrine aufgesetzten Glaszylinder war die Beteiligung kaiserlicher Truppen an den kriegeri­schen Auseinandersetzungen von 1496 bis 1900 sowohl in ihrer geographischen Ausdehnung wie auch in ihrer Intensität dargestellt. Dieser Glaszylinder wurde anlässlich der 1955 erfolgten Wie­dererrichtung des Museums nach dem 2. Weltkrieg durch die Firma Carl Geyling's Erben herge­stellt. 36

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