Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 4. (Budapest, 1976)

SZILÁGYI, András: Ein Silberbecher mit Gravierungen nach Georg Pencz und H. S. Beham

\4 \r4 10. BLUM ENORNAM ENTIK DBS BECHERS 11. BLUMENORNAMENTIK DES BECHERS den. 37 Wir müssen es als charakteristisch auffassen, dass zwei Darstellungen des Be­chers inhaltlich mit je einer, aus dem 16. Jahr­hundert stammenden Illustration des Wer­kes von Petrarca in Zusammenhang stehen. A. Häuser hat erwiesen, dass der Einfluss Petrarcas sich nicht nur in der Literatur die­ses Zeitalters, sondern — obwohl nur mit­telbar — auch in der Kunst des Manierismus geltend gemacht hat. 38 Als eine bezeichnende Eigenschaft der manieristischen Werke kann der häufige Gebrauch der Emblemen — de­ren Bedeutung heute schon schwer zu ent­ziffern ist — betrachtet werden. Einige die­ser beliebten allegorischen Darstellungen weisen auf den Wahlspruch je einer promi­nenten Person bzw. Familie des 16. Jahr­hunderts. Wahlsprüche dieser Art erschei­nen am häufigsten auf den italienischen Münzen des 16. Jahrhunderts. Ähnliche

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