Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 3. (Budapest, 1975)

SZILÁGYI, András: Die Monstranz zu Németújvár/Güssing

8. HL. JOHANNES DER EVANGELIST, DETAIL DER MONSTRANZ ZU GÜSSING 9. HL. JOHANNES DER TAUFER, DETAIL DER MONSTRANZ ZU GÜSSING Johannes des Evangelisten auf dem Visita­tionsaltar des Kaschauer (Kassa, Kosice) Domes erwähnt, welche zwischen den zwei äusseren Pfeilern des Giebelwerkes zu sehen sind. Die Säulchen der beiden Figuren erhe­ben sich über zwei sich kreuzende Bögen. 16 Die neuere Forschung betrachtet das Giebel­werk des Altars als eine lokale Arbeit zwi­schen den Jahren 1470 und 1480. 17 Am ersten Geschoss der Monstranz fügt sich den äusseren Pfeilern je eine, nach aussen blickende, kleinere Statuette an. Die linke Figur stellt zweifellos Johannes den Evangelisten dar (Abb. 8.), die rechte, deren Attribut stark zerstört ist, kann vielleicht mit Johannes dem Täufer identi­fiziert werden (Abb. 9.). Das reich dekorierte Giebelwerk über dem Schaugefäss wird von Fialen und sich kreu­zenden Kielbögen gebildet. Die letzteren sind durch Krabben dekoriert, an ihren Spitzen ist je eine Kreuzblume zu sehen.

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