Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 2. (Budapest, 1974)

KISS, Ákos: Kunstgewerbliche Angaben zur neohellenischen Stilrichtung im 19 Jahrhundert

2. OPALGLASVASE, FRANZÖSISCH Zeitgenossen — Lobmeyr die Glaskunst zur höchsten Entfaltung. Zu den Neuanschaf­fungen des Museums gehört auch die Sten­gelplatte Lobmeyrs aus irisierendem, farb­losem Glas (Abb. 1.), deren gerippter, ge­spaltener Körper eine auch in der venezia­nischen Glaskunst vorfindbare spätgoti­sche Form ist. Die neohellenistische Gold­verzierung läuft rund um deren Sohle und Rand und zeigt den oft ganz verschie­denen Ursprung der Formen und Verzie­rungen in der Eklektik (Inv. N. : 932, H.: 10.5, D.: 27.2 cm. Kauf bei der Wiener Weltausstellung 1873). Noch in die Zeit der Entfaltung dieses Stiles in Frankreich, nach 1850 kann eine Opalglase des Museums gesetzt werden (Abb. 2.), auf deren antikisierenden For­men in rot-terrakotta-schwarzen Farben die griechische Szene lebendig wird (Inv. Nr. : 23264, H. : 25, D. : 8.8 cm. Aus der Sammlung von Vince Wartha). Die russische Vase des Museums für Kunstgewerbe aus schwarzen Hyalithglas (Abb. 3.) ist mit ihrer Montierung in Gold 3. VASE AUS SCHWARZEM HYALITHGLAS, RUSSISCH 147

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