A muraközi uradalom gazdasága és társadalma a 17-18. században - Zalai gyűjtemény 68. (Zalaegerszeg, 2010)

Bevezető

selbst zuständig.21 Das Gebiet der Murinsel liegt nach den Inhalten der Frie­densverträge nach dem ersten Weltkrieg (1920) außer Ungarns Grenzen. Die Mu- rainsel liegt heute mit Ausnahme einiger an Slowenien gekommener Dörfer in Kroatien. Die Geschichte des Besitztums des Gutshofes Fast das ganze Gebiet der Murinsel gehörte zum Gutshof Murinsel, der ab dem 18. Jahrhundert nach seinem Verwaltungszentrum immer öfter auch Gutshof Csáktornya genannt wurde. Die Zusammenschreibung aus dem Jahre 1720 er­wähnt daneben nur einige kleinere adelige Gutsherren. Die Geschichte des Guts­hofs hat sich nach seiner Ausbreitung, sowie nach seinen Erträgen und Besitzern sowohl auf komitatlicher als auch nationaler Ebene Interesse verdient. Die Besit­zer des Gutshofs nahmen des Öfteren auch den Posten des Obergespans des Ko- mitats Zala ein.22 Im Verlauf des 11. Jahrhunderts kam das Gebiet unter österrei­chische Herrschaft, und bis zur zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts war es im Besitz der Güssinger Grafen. Karl Robert (ung. Károly Robert) kaufte das Gebiet für 400 Gira Silber zurück, und es kam dann nach kurzer Zeit in den Besitz der Familie Lackfi. 1397 ging das Gebiet wegen der Untreue der Lackfis wieder in den Besitz des Königs Sigismund (ung. Zsigmond) zurück, nach einem kurzfris­tigen auf Rechtsgrund eines Pfands erfolgten Besitztums von Frank und Simon Széchényi23 pfändeten es die Grafen Ciliéi am Anfang des 15. Jahrhunderts für 48.000 goldenen Forint. Sie bekamen es später in Eigenbesitz. Nach dem Tod der Cilleis konnte es König Matthias in seinen Besitz zurückgewinnen, er verschenk­te es später seinem Schatzhalter János (Hampó) Ernuszt. Gáspár Ernuszt verstarb 1541 ohne Erben. Den Gutshof konnte sich der Vater seiner Witwe, der kroati­sche Ban Péter Keglevich anschaffen. Mit dieser Angelegenheit beschäftigte sich sogar der 43. Artikel der Landesversammlung im Jahre 1542. Darin wurde Kegle­vich verpflichtet, das Gut innerhalb von zwei Monaten zu übergeben. Ferdinand beauftragte 1546 den inzwischen zum kroatischen Ban ernannten Miklós Zrínyi, Keglevich aus der Erbschaft von Ernuszt zu beiseitigen. Da Zrínyi seit seiner Er­nennung und amtlicher Einsetzung, seit Ende des Jahres 1542 die Kosten für die Unterhaltung der aus 400 Reitern bestehenden Ban-Truppe selber trug und da er sich in den Machtkämpfen der vorigen Jahre im Dienste von Ferdinand - unter anderem mit der Ermordung von János Katzianer - bedeutende Verdienste ein­21 Turbuly 1986. 269-270., bzw. Turbuly 2000. 25-30. 22 Zwischen 1593-1625 György Zrínyi und Miklós Zrínyi, zwischen 1644-1664 Miklós Zrínyi, der Dichter und Feldherr, zwischen 1683-1691 sein Sohn Ádám Zrínyi, zwischen 1721-1785 János Mihály Althan und József Mihály Althan, dann zwischen 1790-1824 János Mihály Althan und Ferenc Althan. 23 N. Kiss 1991.11-13. 64

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