A muraközi uradalom gazdasága és társadalma a 17-18. században - Zalai gyűjtemény 68. (Zalaegerszeg, 2010)
Bevezető
holte, konnte er sich nach kurzer Zeit den rechtlichen Herrn der Murinsel nennen.24 Die Zusammenschreibung aus dem Jahre 1549 bezeichnete ihn als neuen Besitzer, der in 94 Ortschaften über 743 Höfe verfügte.251638 kam es zur Aufteilung des Zrinyi-Vermögens zwischen Miklós Zrínyi und seinem jüngeren Bruder Péter.26 So wurde auch der Gutshof auf der Murinsel verteilt. Das Zentrum des Gutshofes war Csáktornya, der Sitz von Miklós Zrínyi. Nach dem Tod des Dichters (1664) versuchte sein Bruder einen immer größeren Anteil aus der Obrigkeit der Witwe und seines jungen Neffen zu sich zu reißen. Auch Csáktornya ging in seine Hand über. Er konnte aber seinen neuen Erwerb nur eine kurze Zeit genießen. Als einer der Hauptbeteiligten an der Wesselényi-Verschwörung wurde er 1670 gefangen genommen, zur Enthauptung und Beschlagnahmung aller Güter verurteilt, im April des Jahres 1671 wurde er hingerichtet. Seine Güter wurden zusammengeschrieben und beschlagnahmt. Sie gingen in die Verwaltung der Kammer über. Nach dem Tod seines Sohnes Adám im Jahre 1691 verwaltete zuerst die Steirische (Grazer) Kammer auch seinen Vermögensanteil, dann wurden seine Güter an Pfandbesitzer weitergegeben. Zwischen 1695 und 1709 besaß das Pfandrecht Marchio de Prie, zwischen 1715 und 1719 wurde der Gutshof von János Chikulini gepachtet, bis er im Jahre 1720 verschenkt wurde. Als Gabe bekam den Gutshof im Jahre 1720 der Günstling von Karl III. Er hieß Graf Johann Althan27 und gehörte zur Elite des Reiches. Er konnte sich über seinen neuen Erwerb nur kurze Zeit freuen, da er ein Jahr später (1721) starb. Sein minderjähriger Sohn János Mihály erbte nach dem Tod József Esterházys, des früheren Obergespans auch den Titel des Obergespans. Bis zu seiner Volljährigkeit wurde das Komitat von der Person eines Obergespan-Vertreters, namentlich des Grafen Lajos Batthyány verwaltet.28 In der Zeit der Urbarialregulierung umfasste das ganze zum Gutshof gehörenden Urbarialgebiet 27. 911 Joch.29 Ende des 18. Jahrhunderts verschuldete sich die Familie Althan. 1791 kaufte von der Familie György Festetics das damals nur noch Gutshof Csáktornya genannte Gut. Teleki schrieb darüber wie folgt: hanem a mostani grófAlthán, ki is Szála vármegyei főispány, ezen jószágokat örök áron eladta g. Festetics György úrnak, egymillió-hatszázezer forintért; 24 Salamon 1865. Kap. VII. 347-362. 25 Maksay 1990. 929-1010. 26 N. Kiss 1983. 340. Die Urkunde über die Teilung des Gutshofs ist in unserem Band unter der Nummer 1. veröffentlicht. 27 Der Name der Familie wird in deutscher Sprache auch in der Form Althann geschrieben. Hier wird aber die Praxis verfolgt, dass aufgrund des András Molnár editierten Bandes (Molnár 2000.) der Name mit einem „n" geschrieben wird. 2« Szabó 1978.101.; Turbuly 1996.109-110. 2« S. Felhő 1970. 363. 65