Zala követe, Pest képviselője. Deák Ferenc országgyűlési tevékenysége 1833-1873 - Zalai gyűjtemény 59. (Zalaegerszeg, 2004)
Pajkossy Gábor: Deák kettős tükörben. Reformkori jellemzések (1836, 1840)
erklärt hatte, und es sich darum handelte, was die Magnaten im II-ten Nuntio geantwortet werden soll - seine Ansichten, welche auch die Billigung der Mehrheit erhielten, und in der Erwiderung an die Magnaten-Tafel anzuführen beschlossen wurde.18 Im Cirkel am 24-ten Juni, wo die sogenannte Redefreiheitsbeschwerde in Anregung kam, und von der Opposition mit Begierde ergriffen, und auf eine höchst leidenschaftliche Weise verhandelt wurde, trug er nebst mehreren anderen Op- positions-Koriphäen auf Bestrafung der Richter und Cassation der gerichtlichen Erkenntnisse an.19 In seinem und Pázmándys Sinne die diesfällige Representation durchzusetzen lag in dem Bestreben der Opposition. Am 27-ten Juni im Cirkel, wo die Debatten über die Redefreiheit fortgesetzt wurden, war besonders Deák sehr thätig, und sprach nicht weniger als 5mal.20 Das Resultat ist bekannt, dass nämlich die Opposition nur einen halben Sieg erfocht, denn obwohl sich die überwiegende Majorität für die alsbaldige Unterbreitung dieser Beschwerde und gegen die [1020r] Fällung eines neuen Gesetzes aussprach, so blieb sie doch mit ihren excentrischen Anträgen, dass die Urtheile cassirt, und die Räthe und Richter zur Verantwortung gezogen werden sollen, in einer auffallenden Minorität, und musste sich damit begnügen, dass die Urtheile für ungesetzlich erklärt wurden. Im Cirkel am 2-ten Juli bei Authentizirung des Redefreiheits-Nuntiums wurde die Weglassung mehrerer Punkte beantragt, und auch Deák wünschte die Nichterwähnung dessen, dass einem jungen Menschen die Zulassung zur Ad- vocatial-Censur verweigert worden sey, fand jedoch gleich den Übrigen keinen Anklang.21 In den berüchtigten Debatten in den Reichssitzungen am 3-ten und 4-ten Juli über die Redefreiheitsangelegenheit - in Folge deren wegen Beleidigung der k. Tafel die Sitzungen vom Landtagspraesidio suspendirt wurden - sprach er sich ebenso wie im Cirkel aus, auf Bestrafung und Absetzung der Richter dringend.22 Im Stände-Cirkel am 5-ten Juli - als man nach eingezogener Erkundigung bei dem Personalen und Seiner k. k. Hoheit wegen der Suspendirung der Sitzungen über den zu fassenden Beschluss imschlüssig war, wurde endlich auf Deáks Vorschlag entschieden, die Stände halten es für eine Beschwerde, dass der Palatin die Verhandlungen unterbrochen hat, und wünschen deshalb an Höchstdenselben ein geschriebenes Nuntium zu richten, indessen aber die Cirkular-Verhand'8 Ld. OT 6./VI. 2Ö./47-48. p., DFB 1.332-335. p. 19 Ld. OT 7-8./VII. 3-/55-56. p., DFB 1.336-337. p. 20 Ld. OT 7-8./VII. 3./66-67. p., DFB 1.337. p. (Itt Deák egyetlenegy felszólalása olvasható.) 21 Stuller az ülésről közölt rövid tudósításában (OT 9./VII. 7./73-74. p.) nem említi Deák felszólalását. “Deák felszólalását ld. Ogy. jkv. 1839/40.1. 116-117. p., Kónyi Manó közlése (DFB I. 339-342. p.) Stullerén (OT 10./VII. 10./81-84. p.) alapul. 333