Vízügyi Közlemények, 1998 (80. évfolyam)

1. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

A magyarországi Felső-Duna és a talajvíz kapcsolata 153 bis zur Einmündung des Umleitungskanals des Kraftwerkes von Gabcikovo zur Folge hatte. Diese Senkung des freien Wasserspiegels der Donau führt natürlich auch zur Senkung der Grundwassero­berfâche in der Umgebung, vor allem unter dem Deichvorland (d.h. unter dem Hochwasserflußbett), aber auch unter dem einige km breiten Geländestreifen außerhalb der Hochwasserschutzdeiche. Das Maximum der Grundwasserabsenkung kann an der ungünstigsten Stelle, nämlich im Querschnitt des Unterwassers der Staustufe von Dunakiliti sogar die 3 m erreichen. Infolge der Inbetriebsetzung der Staustufe von Cunovo konnte das bei der Staustufe von Duna­kiliti vorgesehene Wassernachschubsystem nicht mehr in Betrieb gesetzt werden. Infolgedessen wur­de der Flußbettabschnitt, mit seinem anschließenden Uferstreifen, fur welchen ein ergänzender Was­sernachschub benötigt war, um 10 km länger, da eben Cunovo 10 km flußaufwärts von Dunakiliti liegt. Heutzutage kann schon eindeutig festgestellt werden, daß es wesentlich günstiger gewesen wä­re, wenn anstatt der Anlage von Cunovo die Staustufe von Dunakiliti rechtzeitig hätte in Betrieb gesetzt können. Zur Beobachtung der sich abspielenden physischen, chemischen und biologischen Prozesse wurde im Staustufensystem Gabcikovo-Nagymaros ein Monitoring System lange vor der Inbetrieb­nahme der Staustufen selbst, ausgebaut. Basierend auf an Ort und Stelle ermittelten Meßdaten haben die Experten der Wasserwirtschaftsdirektion Nord-Transdanubien vergleichende Untersuchungen zur Erkundung der Wassernachschub-Versuche durchgeführt. An bestimmten Tagen der Jahre 1994 und 1995 haben sie die Höhenlinienkarten des Grundwasserspiegels erstellt. Dazu haben sie an den abfallenden Strecken der Abflußganglinien solche Zeitpunkte ausgewählt, zu welchen dieselben Abflußwerte gehörten. Anhand eines Vergleiches dieser Isopletenkarten konnte festgestellt werden, daß das Wassernachschub-System des Jahres 1995 weit wirksamer gewesen war, als dasjenige von 1994. Der Grundwasserspiegel von 1995 wich nämlich nur in geringem Maße von demjenigen vor der Inbetriebsetzung der Staustufe von Cunovo ab. Dabei kann auch der letztgenannte Zustand kei­neswegs als befriedigend bezeichnet werden, da die Grundwasseroberfläche - infolge des bereits er­wähnten Prozesses der Flußbettdegradation — auch schon bevor der Inbetriebsetzung der Staustufe von Cunovo recht niedrig war. Es ist anzunehmen, da zur Überflutung des Deichvorlandes an der ungarischen Seite ein größerer Abflußwert (etwa 200-250 m 3/s) nötig und befriedigend wäre (wie es in der Vergangenheit praktisch alljährlich vorgekommen war), da die in Abhängigkeit von der Jah­reszeit und des im Donauquerschnitt Devin gemessenen Abflusses festgestellte und im Laufe des Experimentes von 1995 verwendete Wassermenge von 30-140 mVs sich als unzulänglich erwies. Dieser erhöhte Durchfluß paßt noch in die Kapazitat des Systems, so daß vor der Überflutung kein Hindernis steht. Der für den Mosoner Donauarm übergebene Abfluß von 40-50 m 3/s reicht nicht nur für die Durchspülung, sondern auch für die Wasserversorgung der Be- und Entwässerungskanäle der vor Hochwässer geschützten einstigen Flutgebiete der Kleinen Schüttinsel (Szigetköz) aus. * * * Связь грунтовой воды с венгерским Верхним Дунаем Д-р ХАНКО Золтан. дипл. инженер. Д-р БАЙЕР Мариа, геолог, СИЛВАШИ Золтан, дипл. инженер Геологическое формирование Малого Альфёлда произошло в последние 5 млн. лет и началось в плиоцен третичного периода. В это время его территория была покрыта водой мелкого Паннонского моря. Днище этого моря состоит из практически водонепроницаемого паннонского глинистого слоя, который образовался из осадков Паннонского моря и впадающих в него рек. Приблизительно 2 млн. лет тому назад вследствие тектонических движений дшшая территория началась опускаться, причём её край повышались (опускание

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