Vízügyi Közlemények, 1995 (77. évfolyam)

3. füzet - Mika J.-Ambrózy P.-Bartholy J.-Nemes Cs.-Pálvölgyi T.: Az Alföld éghajlatának időbeli változékonysága és változási tendenciái a hazai szakirodalom tükrében

286 Mika J.-Ambrózy Р.­В art holy J.-Nemes Cs.-Pálvölgyi T. auch zuverlässig dokumentiert worden wäre, stattgefunden hat. Es ist schwieriger, die regionalen Eigentümlichkeiten des Klimas abzuschätzen, als diejenigen der globalen Durschschnittswerte, ist ja das horizontale Auflösungsvermögen der gegenwärtigen Klimamodelle wesentlich geringer, als das der atmosphärischen Prozesse, die durch die lokale Witterung, vor allem durch die Wolken- und Niederschlagsbildung maßgeblich bestimmt werden. Das im Lehrstuhl für Meteorologie der Budapester Universität „L. Eötvös" entwickelte, auf ei­ner Verdoppelung der C0 2-Konzentration basierende Klimaszenario ergibt, daß sowohl die Auf­trittswahrscheinlichkeit als auch die Höhe des Niederschlags ausdrücklich geringer wäre, als es in den vergangenen 50 Jahren der Fall war. Laut einer für das Einzugsgebiet des Balaton-Sees erstellten bedingten Vorhersage (Bild 8) würde die Niederschlagshöhe jedes einzelenen Niederschlagstages, bei einer Verdoppelung des atmosphärischen C0 2-Inhalts, im ganzen untersuchten Einzugsgebiet unter dem heutigen Wert bleiben, während im Winterhalbjahr im SO-Drittel des Einzugsgebietes schon eine Zunahme zu erwarten wäre. Laut der bei dem Ungarischen Meteorologischen Landesdienst erstellten Vorhersagen werden in Ungarn die kleineren Veränderungen der jährlichen Mitteltemperatur der nördlichen Hemisphäre während des Sommerhalbjahres mit positiven Faktoren zwischen 1,0 und 1,6 befolgt, während die Temperatur des Winterhalbjahrs nur mit dem jährlichen Durchschnittswert des Lufttemperatur­Kontrastes zwischen Kontinent und Ozean in einer Beziehung steht. Nimmt die Mitteltemperatur der Hamisphäre nnur in geringem Maße zu, so fällt der Niederschlag des Sommerhalbjares in Ungarn mit einem Koeffizienten von -50 bis -110 m/m rasch ab. Das Vorzeichen der Nicderschlagsverän­derung ist bis zu einer Zunahme von 0,5 °C der Durchschnittstemperatur der Hemisphäre nicht ein­deutig. Mit einer Verringerung des Niederschlags im Sommerhalbjahr bzw. mit der Zunahme der Sonnenscheindauer und der Temperatur geht höchstwahrscheinlich eine beträchtliche Verminderung der Bodenfeuchte einher. Bei einer Zunahme um 0,5 °C der Durschnittstemperatur der nördlichen Hemisphäre nimmt die Häufigkeit der Monate mit Bodenfeuchte unter 30% um fast 60% (0,8 Mo­nat/Jahr) zu.

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