Vízügyi Közlemények, 1994 (76. évfolyam)

3. füzet - Hatfaludy B.: Múltunk, jelenünk gondjai és jövőnk feladatai a települések vízi közmű ellátásában

274 Halfaludy Bálint problem as the privatization of the water utility companies). Supporters of privatization tend to forget that the capital which would be able to privatize would show up only at appropriately high probabi­lities of a good profit. The example of privatization in the UK, where about 60o rise of water prices (granting a decent profit on the services) preceded privatization, seems to support this statement as well. According to a survey by IWSA in 1990 Hungarian water arid sewer charges are lower than the international average rate but as the result of the system of wages-regulation of this country the ser­vice expenses of the households, in their ratio to the total, are many times higher than those of the households in western Europe. Consequently (he central budgetary support to the services of the po­pulation could be cut down gradually only. In the future the following national characteristics of the operation of these utilities, which have been routinely performed since 1968, will be eventually eliminated, such as: - the homogeneity of the organization; - the uniform regulation of the economic activities of operating agencies; - the uniform pricing system of the services. As contrasted to the practice of the past 40 years the decisions of the local government will dominate the situation. Among these it is desirable to introduce various incentive and control mea­sures of the behaviour of the parties interested, including both the consumers and the updating of the organization of operating agencies. * * * Sorgen (1er Vergangenheit und der Gegenwart sowie Aufgaben der Zukunft bei der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Siedllingen in Ungarn von Dipl.-lng. Bálint HATFALUDY Während der Periode von 1856 bis 1949 bildete die Errichtung von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen eine Aufgabe der Gemeinden. Nach 1949 wurden diese Anlagen ver­staatlicht, wonach ihre Entwicklung und ihr Betrieb der Gemeinderäten zufiel. Zwecks landesweiter Koordinierung dieser Tätigkeit wurde das Staatsamt für Wasserwesen ins Leben gerufen. Während der Periode des kalten Krieges konnten lediglich Entwicklungsmaßnahmen getroffen werden, die vom Gesichtspunkt der übrigen staatlichen Verpflichtungen unerläßlich waren, wobei die zuvor pro­portionierte Entwicklung der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung von einer schwer­punktmäßig und einseitig versorgungsorientierte Entwicklung abgelöst wurde, was mit einem all­mählichen Offnen der sog. Schere der öffentlichen Werke einherging. Ab Ende der 1950er Jahre wurde die Errichtung der notwendigen Anlagen auch im Rahmen von Verbänden ermöglicht. Da jedoch die Bevölkerung vor allein an der Wasserversorgung interes­siert war, haben auch die durch die Verbände hewerstelligten Entwicklung zum weiteren Offnen der genannten Schere beigetragen. Nach 1960 wurde, mittels Integration der früher verstaatlichten lokalen Betriebsorgane, mit der Gestaltung einer regionalen Betriebsverwaltung begonnen, welche durch die Räte gesteuert wurde. Gleichzeitig kam es auch zu einem Zentralisierungsprozeß der Dienstleistungen, wobei mehrere Un­ternehmen der Räte unter die Leitung der zentralen Wasserwirtschaftsverwaltung gesetzt und zu re­gionalen Wasserwerk-Unternehmen umorganisiert wurden. Ab 1968 wurden u.a. die die Entwicklungen regelnden Vorschriften geändert. Für die Investi­tionen dieser Periode war es kennzeichnend, daß die den ursprünglich gesteckten Zielen entspre-

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