Vízügyi Közlemények, 1988 (70. évfolyam)
2. füzet - Rátky István: A Szekszárd-Bátai belvízcsatornán levonuló árhullámok számítása
244 Rátky István the Main Canal of Szekszárd Báta and for the Lajvér-brook (8 alternatives). Preliminary drainage (Alternative 8) will not reduce considerably the value of maximum discharge at the pumping-station in case of an unchanged order in pumping. It has been proved by the author that dimensioning for non-steady conditions would result in much more economic solutions in the design of structures and canals than dimensioning under steady conditions. * * * Berechnung der am Entwässerungskanal Szekszárd-Báta ablaufenden Hochwasserwellen von Dr.-Ing. István RATKY Es wird die hydraulische Modellierung der Hochwasserwellen im Hauptkanal Szekszárd-Báta und am Unterlauf des Lajvér-Baches präsentiert (Bild 1). Der hydraulische Prozeß wurde mathematisch mit Hilfe des bekannten Differentialgleichungssystemes (Gleichungen (2) und (3)) der eindimensionalen nicht-permanenten Freispiegel-Wasserbewegung simuliert. Zur Lösung wurde die Methode der Charakteristiken gewählt. Die benötigten geometrischen, hydraulischen und Betriebsdaten wurden durch die das Untersuchungsgebiet am besten kennenden Wasserwirtschaftsdirektion zur Verfügung gestellt. Von den entwickelten insgesamt 8 Varianten werden im Aufsatz drei (die Varianten Nr. 6, 7 und 8) besprochen (Bild 1). Von der Pumpanlage von Báta wird, bei den angegebenen Belastungen und dem angegebenen Pumpbetrieb, eine maximale Leistungsfähigkeit von rd. 17 bzw. 15 m 3/s gefordert (Bild 2). Dabei bleiben die Hüllkurven der maximalen Wasserstände mit großer Sicherheit unter der geplanten Uferkante oder Deponienlinie (Bilder 3 und 4). Die zeitliche Veränderung der Wasserstände wird, für die Variante Nr. 8 und für verschiedene Querschnitte des Hauptkanals Szekszárd-Báta und des Lajvér-Baches, in Bild 5 gezeigt. Eine Vorentleerung (Variante Nr. 8) vermindert - bei unveränderter Pumpenbetriebsordnung - den bei der Pumpanlage anfallenden maximalen Abfluß nur unwesentlich. Der Verfasser hat nachgewiesen, daß mit Hilfe einer auf nicht-permanenter Wasserbewegung basierenden Berechnung - im Gegensatz zur permanenten Wasserbewegung - wesentlich wirtschaftlichere Kanal- und Bauobjekt-Abmessungen erzielt werden können.