Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)
1. füzet - Stelczer Károly: A görgetett hordalék mozgása. I. rész
A görgetett hordalék mozgása 27 gehört, bei deren Unterschreitung es noch keine Geschiebebewegung gibt. Mit Zunahme der Sohlengeschwindigkeit kommen immer mehr Kieselkörner in Bewegung und es gibt schliesslich auch eine maximale Schiengeschwindigkeit (vie, max), bei welcher sich schon sämtliche Geschiebekörner gegebener Grösse bewegen. Der Aufbruch jedes einzelnen Geschiebekornes, die Grösse der Sohlengeschwindigkeit und der Eintritt einer „totalen Geschiebebewegung" sind alle typische Zufallserscheinungen. Demzufolge kann der für den kritischen Zustand kennzeichnende Geschwindigkeitsbereich zweckmässig mit irgendeiner Verteilungsfunktion angegeben werden. Zwecks Ermittlung der für den kritischen Zustand kennzeichnenden Verteilungsfunktion wurden in drei Donauquerschnitten mit kohäsionsloser (alluvialer) und hydraulisch rauher Bettsohle (Re x s^ 170 ~ 300) radioaktiv-isotopische Versuche mit drei verschiedenen Geschiebematerialen gemischter Kornzusammensetzung (Deo = 0,03138 m, 080 = 0,02584 m, und D 8o = 0,01417 m) durchgeführt. Als Messergebnisse standen die Datenreihen der zu den verschiedenen (voneinander um je 0,5 cm/s abweichenden) Sohlengeschwindigkeiten gehörigen „ruhenden" bzw. „sich bewegenden" Kieselsteine (Tabelle I.), sowie die relativen Häufigkeiten (p) der zu willkürlich ausgewählten Klassenstufen gehörigen Kieselsteine (Tabelle II.) zur Verfügung. In Abhängigkeit von den zunehmenden Werten der die ausgewählten Klassenstufen kennzeichnenden Sohlengeschwindigkeiten wurden die Werte der relativen Häufigkeit (p) für die verschiedenen Korngrössen in den Bildern 4., 5. und 6. dargestellt. Die Streuungen der für die drei Korngrössen (Messprofile) kritischen Zustände charakteristischen normalen Verteilungsfunktionen ergaben sich praktisch alle als (7 = 0,06 m/s (Tabelle III.). Dies bedeutet aber, dass innerhalb des in der Natur gegebenen Messbereichs (0,005 m<Dso<0,05 m) der Wert a der für die Normalverteilung kennzeichnenden Streuung als von den das Gewässer und das Geschiebe charakterisierenden Parametern unabhängig angesehen und mit dem konstanten Wert a = 0,06 m/s angegeben werden kann. Aus dem praktisch unveränderlichen Wert der Streuung ergibt sich aber auch, dass auch die Amplitude des Bereiches der Wassergeschwindigkeit (d. h. die Differenz der zu 1% und 99% gehörigen Werte) mit 0,28 m/s als konstant betrachtet werden kann.