Vízügyi Közlemények, 1979 (61. évfolyam)

1. füzet - Böcskei László-Écsi Imre-Nagy Gábor-Vigh Zoltán: A mosonmagyaróvári duzzasztómű építése

42 Böcskei L. —Êcsi I. —Nagy G. —Vigh Z. (Bild 2.), sowie der Haupt- und der Nebenkanal für Bewässerung mit den notwendi­gen Anlagen, im Wert von insgesamt etwa 90 Mio Forint, errichtet. Die benötigte Bewässerungswassermenge von 5,2 m 3/s wird dem Mosoner Donauarm entnommen, was durch eine im Flussbett befindliche, elektrisch-öldyhraulisch betätigte Wehran­lage mit Klappenwehren ermöglicht wird. Die Studie bespricht die Bauarbeiten des Entnahmebauwerks und der Stauanlage. Wegen der Nähe der Autostrasse E5 (Wien —Budapest) besteht das Entnahme­bauwerk aus vier, aneinander angeschlossenen Objekten. Das Entnahmewehr wurde in einer Arbeitsgrube mit freier Wasserhaltung, unter Anwendung der herkömmlichen Methode, erbaut (Bild 4.). Zwecks Kostenverminderung und Vermeidung einer Störung des Verkehrs wurde die unter der Strasse und der Eisenbahn befindliche geschlossene Kanalstrecke mittels Durchpressung verfertigt (Bild 5.). Der Bau der Stauanlage teilte sich auf mehrere Arbeitsphasen (Bild 7.); bei der Gründungsarbeiten wurde die Methode des Senkkastens und der Unterwasser­betonierung angewandt. Der Stahlbetonkasten von 315 m 2 Grundfläche und 1200 Mp Gewicht wurde im Flussbett, unter Schutz eines Bunddeiches, verfertigt. Her­stellung, Förderung und Einbau des Betonmaterials wurden an Ort und Stelle mittels einer leistungsmässig abgestimmten Maschincnkette durchgeführt. Als Spitzenma­schinen dienten zwei Zwangsmischer Typ MB-500 aus der DDB, für die Förderung des Betons sorgte eine Betonpumpe Typ M-500-E aus der Tschechoslowakei (Bild 10.). Die mit der bekannten Drehbagger-Methode (Bild 11.) durchgeführte Senkung des vorgefertigten Stahlbetonkastens nahm — infolge guter Organisierung der Arbeit — eine kürzere Zeit, als geplant, in Anspruch (Bild 12.). Die die Sohle abschliessende Unterwasserbetonschicht vom Volumen 1160 m 3 wurde — anstatt der früher ange­wandten Methode des beweglichen Trichters — diesmal mit Hilfe einer Kolbenbeton­pumpe Typ Bába-Schwing verfertigt, wodurch die Betonierungszeit verkürzt und die Kosten erheblich vermindert wurden. Die Betonierung des Unterlagsbetons und der Bodenplatte (Bild 17.), sowe der Stahlbetonpfeiler, der Brückenkonstruktion und der Stützwäde (Bilder 15 — 17.) erfolgte wiederum unter Anwendung der Betonpum­pe M-500-E. Der 3. Teil der Studie bafasst sich mit der Organisierung der am 15. März 1976. begonnenen Bauarbeiten und stellt fest, dass in die — infolge planmässiger Arbeit bereits am 30. April 1978 in Betrieb gesetzten — Stauanlage insgesamt 2800 m 3 Beton, 1444 Ztr. Betonstahl und 2685 m 3 Bruchstein eingebaut wurde. * * *

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