Vízügyi Közlemények, 1979 (61. évfolyam)

3. füzet - Kovács György: A korszerű vízrajzi munka alapelvei. I. rész: A vízrajz célja, feladatai és az adatgyűjtő hálózat kialakítása

370 Kovács György Data on ground water are collected by networks of observation wells. The data registered include the position of the water table, or the piezometric head and the water temperature, samples may be taken for the determination of the chemical composition and other properties, such as the isotope content. The frequency of read­dings and sampling is controlled by the rate of variations. The data obtained should be relevant to the flow phenomena taking place in the water space below the terrain surface. Ground water observations should therefore be made, rather than in single wells, in a set of five wells sunk along two perpendicular lines at regional stations. In areas where the direction of flow is governed by local particular conditions, such as along rivers, lakes and reservoirs, several wells should be arranged in observation profiles. For describing the water regime in deeper aquifers, such as artesian waters or water in karstified rocks, information is needed on the vertical gradient between the individual aquifers, so that observations are essential on the head prevailing in layers at several different depths. The position of the water surface in the observation wells does not yield direct information on the head prevailing in the aquifer. For this reasson it is essential to determine always all factors affecting it and to improve the observation data accord­ingly. Neither the influence of subsidence must be neglected in wells more than 100 m deep. Part II on the observation, processing, storage and dissemination of data will be published in the next number of the present journal. * * * Grundprinzipien der modemen hydrographischen Tätigkeit von Dr.-Ing. György Kovács Korrespondierendes Mitglieb der Ungarischen Akademie der Wissenschaften In Ungarn wurden seit 1971 die an die Modernisierung der hydrographischen Tätigkeit gestellten Anforderungen und die Richtlinien ihrer Entwicklung in mehre­ren Studien, Arbeitsausschuss-Berichten und Konzeptionen zusammengefasst, ohne jedoch in weitem Kreise bekannt zu werden. Es ist unumgänglich notwendig, dass diese Bestrebungen für die auf den verschiedenen Gebieten der Wasserwirtschaft tätigen Fachleuten bekannt werden. Im Interesse dessen werden in der vorliegenden Studie die Grundprinzipien der Gestaltung des hydrographischen Beobachtungs­netzes, sowie der Beobachtung, Bildung, Verarbeitung und Speicherung der Daten in einem einheitlichen System zusammengefasst. Vom ungerissenen Thema bespricht der vorliegende Teil 1. das Ziel und die Aufgabe der Hydrographie, sowie die Grundprinzipien der Gestaltung des Beobachtungsnetzes, während der im nachfolgenden Heft unserer Zeitschrift erscheinende Teil 2. die Prinzipien der Beobachtung, der Datenverarbeitung und -speicherung erörtern wird. Das Ziel der hydrographischen Tätigkeit umfasst die Sammlung, primäre Verar­beitung und Lieferung aller mengen- und gütemässigen Daten, womit der sich in der Natur und in der menschlichen Gesellschaft vollziehende Kreislauf des Wassers charakterisiert werden kann. Auch die — eine zuverlässige Bildung von Daten bezweckende — hydrologische Forschung und die der Betriebssteuerung dienliche Vorhersage sind Teilgebiete der hydrographischen Tätigkeit. Nach entsprechender Kontrolle und Verarbeitung müssen die hydrographischen Daten unmittelbar erreich­bar sein. Das im Interesse dessen auszubildende Informationssystem bildet einen organischen Teil des technischen Untersystems des einheitlichen wasserwirtschaft­lichen Informationssystems. Unter Berücksichtigung der praktischen Anforderungen inuss vor allem die Gestaltung eines modernen Beobachtungesnetzes angestrebt werden. Aufgrund einer Gruppierung der Stationstype nach Arten der zu sammelnden Daten können die wichtigsten Anforderungen wie folgt zusammengefasst werden:

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