Vízügyi Közlemények, 1979 (61. évfolyam)
1. füzet - Egerszegi Gyula: A szennyvízbírság a vízminőség-védelem szolgálatában
136 Domokos Miklós Wasserbedarfsvorhersage mittels multivariabler Regression von Dipl.-lng. Dipl.-Math. Miklós Domokos Eine der unentbehrlichen Grundlagen der wasserwirtschaftlichen Tätigkeit bildet die Vorhersage der in der Zukunft zu erwartenden Wasseransprüche. Eine einfache Methode der Wasserbedarfsvorhersage stellt die multivariable Regression dar. Nach diesem Modell kann der Wert des Wasserbedarfs eines gegebenen Gebietes als eine lineare Kombination einer gewissen Anzahl der für das Gebiet kennzeichnenden volkswirtschaftlichen Parameter errechnet werden. Die praktische Anwendung der multivariablen Regression kann erschwert, ihre Zuverlässigkeit kann beeinträchtigt werden u. a. durch folgende Tatsachen: a) Die auf die unabhängige Variablen des Modells bezogenen Beobachtungszeitreihen sind oft auch untereinander korreliert, b) Die Schätzungsfehler des Modells können serial korreliert sein, c) Auch die vorausgesagten Werte der unabhängigen Variablen können unsicher sein. In der Studie werden — als herausgegriffene Beispiele — Berechnungen gezeigt, die zur Schätzung zukünftigen Wasseransprüche einer etwa 13 000 km 2 grossen Region durchgeführt wurden, und die gleichzeitig das Auftreten und die Ausschaltungsmöglichkeit der soeben aufgezählten Schwierigkeiten veranschaulichen: a) Die Wechselbeziehungen der unabhängigen Variablen wurden mittels Kreuzkorrelationskoeffizienten charakterisiert (Tab. II.) und auf Grund deren wurde je ein Element der beiden am stärksten korrelierten Variablenpaare aus der Untersuchung ausgeschlossen. b) Die seriale Unkorreliertheit der Schätzungsfehler wurde mit Hilfe der DurbinWatson' sehen statistischen Probe nachgewiesen. c) Das Beispiel veranschaulicht nur die enge Abhängigkeit des Vorhersageergebnisses von der Unsicherheit, die die Schätzung der zukünftigen Werte der unabhängigen Variablen belastet (Tab. III., Bild 1.). * * *