Vízügyi Közlemények, 1978 (60. évfolyam)

2. füzet - Kienitz Gábor: A vízminőség-védelemmel kapcsolatban jelentkező újabb vízrendezési feladatok

A vízminőség-védelem, vízrendezési feladatai 251 de la qualité d'eau. D'entre les tâches de recherches les plus importantes concernant les nouvelles tâches de l'aménagement de bassins versants sont les suivantes: — Examen des conditions de précipitations durant la période de végétation. — L'ouverture des observations pour déterminer le coefficient de rinçage des produits chimiques utilisés par l'agriculture. — Élaboration d'un système d'observation de la qualité d'eau, servant à la commande de l'eau pour la protection de la qualité d'eau. — Élaboration d'un règlement de protection des eaux assez différencié pour tenir compte de la nécessité absolue pour l'agriculture d'utiliser des produits chimi­ques, mais aussi bien du facteur d'inéluctabilité des rinçages, dans une certaine mesure. * * * Neuere Aufgaben der Gewässerregulierung in Zusammenhang mit dem Wassergüteschutz von Dr. — Ing. Gábor Kienitz In Ungarn bedeutete die Lösung der Probleme der Gewässerregulierung während einer längeren Zeit die schadenlose Ableitung der Wassermengen. Die Entwicklung der Landwirtschaft brachte immer mehr auch die Rückhaltung des Wassers in den Vordergrund. Heutzutage entsteht aber, infolge der die Umwelt verschmutzenden Auswirkungen, insbesondere der Chemisierung der Landwirtschaft, eine neue Situa­tion, muss man ja nun nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der abzuleitenden Wassermengen berücksichtigen. Mit letzteren Problemen muss man sich beschäftigen, auch wenn z. Z. noch weder Beobachtungsdaten, noch Versuehsergebnisse in genü­gendem Ausmass zur Verfügung stehen. Zweck der Studie ist, die Aufmerksamkeit auf die genannten Fragen zu lenken und eine fruchtbare Diskussion anzuregen. Der 1. Teil der Studie beschäftigt sich mit den Lagen der in Frage stehenden Wasser­mengen vom Gesichtspunkt der Wasserverunreinigung. Es wird festgestellt, dass im Gegensatz zur Zufälligkeit der aus der industriellen Tätigkeit und dem Verkehr entstehenden Verschmutzungsmöglichkeiten die Landwirtschaft — infolge ihrer Chemisierung — die aus dem Niederschlag entstehenden, abfliessenden Wasser­mengen regelmässig verschmutzen kann. Der 2. Teil bespricht theoretisch-hydrologische Fragen der Verschmutzung der abfliessenden Wässer. Es kann eine Abflusswassermenge Lt ermittelt werden, so dass die dazu gehörige Konzentration einen zulässigen Wert schon übertrifft, die bei grösseren Wassermengen vorhandene Verdünnung jedoch eine unter diesem Grenzwert liegende Konzentration gewährleistet. Der 3. Teil befasst sich mit der im Interesse des Wassergüteschutzes herauszubilden­den Strategie. Der Verfasser klassifiziert a) die den Gewässern widerfahrenden Ver­' schmutzungen, b) die meteorologischen und hydrologischen Lagen, c) die Teile der Einzugsgebiete vom Gesichtspunkt der potentiellen Verschmutzungsquellen und d) die beim Auftreten einer Wasserverschmutzung in Frage kommenden sämtlichen Verfahren der Wassersteuerung, unter Berücksichtigung der unter а) —c) besproche­nen Gegebenheiten. Die Verfahren der Wassersteuerung sind: Speicherung im Kanal­bett. Speicherung auf dem Gelände und Vcrcliinnungswasser-Zuleitung. Der 4. Teil erörtert den Wassergüteschutz-Steuerungsplan eines gegebenen Flacli­landeinzugsgebietes, und zwar des am oberen Lauf der Theiss gelegenen Einzugs­gebietes Mirhó —Gyolcs. Den strategischen Plan zeigt üild 2. Zwei Alternativen wurden ausgearbeitet: entweder wird jede Schmutzwassermenge in ihrem eigenen Teileinzugsgebiet zurückgehalten, oder es gibt einen einzigen gemeinsamen Speicher für das ganze Einzugsgebiet. Es wurde untersucht, wie sich die Lage unter gegebenen Umständen gestalten würde. Der Untersuchung wurde die Annahme der idealisierten Variante des tatsächlichen Chemisierungplanes von 1Ü70, sowie der extremen hydro­s'

Next

/
Thumbnails
Contents