Vízügyi Közlemények, 1972 (54. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(94) Forschungsarbeiten dienen. Das 5.-le folgende Kapitel behandelt ausführlich die gesamten Energieverluste im Netz, zu deren Quellen ausser der Rohrreibung auch der, den erforderlichen Versorgungsdruck übersteigender Überschuss des Netzdruckes gerechnet werden muss. Der von den Rohrdurchmcssern abhängiger Anteil der Energieverluste kann bei den Pumpenstationen registriert werden, und bildet die Grundlage der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Bei der Bestimmung der optimalen Rohrdurchmesser des Netzes muss bei Ringnetzen als Nebenbedingung vorgeschrieben werden, dass die Stränge, die ein Ring bilden vom gleichen Durchmesser sein müssen. Ohne diese Vorschrift erhalten wir als Optimum ein Verzweigungsnetz statt eines Ringnetzes. Abbildungen optimaler Netze ergänzen die Darstellung. An Hand der dargestellten hidraulischen Zusammenhängen können Rechenverfahren entwickelt werden zur Bestimmung optimaler Netze mittels modernen Rechenmaschienen. KURZBERICHTE UND REFERATE 1. Dr. Ing. László Bendefy : Flussauínahmen des ungarischen Doiiauabschnittes und die Ergebnisse der letzten Auf nähme (der ungarische Text befindet sich auf Seite 439) Die erste formell richtige annehmbare Karte der Donau wurde zwischen 15 10 — — 1520 verfertigt, während die ersten Übersichtskarten ain Anfang des XVIII. Jahrhundertes von Kriegsingenieuren (Marsigli) hergestellt wurden. Kaiser Josef II. liess zwischen 1773—88 hydrographische Aufnahme unter dem Namen „Präliminaire Flussaufnahme" verrichten. Die erste hydrographische Aufnahme heutigen Sinnes wurde von M. Huszár ungarischem Ingenieur auf 2441 Blättern im Massstab 1:3600 seit 1827 durchgeführt, deren Ergebnisse im Nationalen Archiv von Budapest auch heute noch aufbewahrt sind. Die nächste Aufnahme wurde schon zwischen 1890 — 1904 von dem ungarischen Hydrographischen Institut verfertigt. Es wurden Detailaufnahmen seit dem Anfang des Jahrhundertes den jeweiligen Ansprüchen entsprechend durchgeführt. Die neue umfassende hydrographische Aufnahme wurde zwischen 1968 — 70 von der Forschungsanstalt für Wasserwirtschaft verrichtet. Die Ergebnisse der neuen Aufnahme wurden in 8 Bänden veröffentlicht. Es ist interessant, dass diese Ausgabe als 450, 250, 200, 150 und 75 jähriges Jubiläum der früheren Karten aufgefasst werden kann. Die ersten drei Bände zeigen einzelne Donauabschnitte in den folgenden Arbeitsgruppen : — ausführliches Verzeichnis von Vermessungspunkten — Grundriss im Massstab 1:10 000 — Längsschnitt im Massstab 1:200 000 bzw. 1:100 000 — Talquerschnitte im Massstab 1:10 000 bzw. 1:500 — Querschnitte bei Brücken in 1:2500 bzw. 1:500 — Kornzusammensetzungskurven von Proben aus dem Flussbettmaterial. Drei ergänzende Bände beschreiben evidenzhaltende Angaben. Ein Spezialband beschäftigt sich mit den hydrologischen, hydrographischen und hydromorphologischen Daten der Donau. Dies ist eine Neuigkeit bei den ähnlichen Ausgaben. Die Ausgabe ist sowohl in ihrem Inhalt, als auch in ihrer Methode hervorragend wertvoll. 2. Dipl. Ing. Árpád Gerencsér und Dipl. Ing. László Uhereczky : Anwendung von Rechenmaschinen zur Steuerung der komplexen Wasserverwertung in Japan (der ungarische Text befindet sich auf Seite 446) Der Fluss Tone hat in Japan das grösste Einzugsgebiet (s. Abb.). Die Wasserspeicherung ist wegen den ausserordentlich veränderlichen Abflussmengen im Interesse der Irrigation des Kulturgebietes von 510 000 ha von grosser Bedeutung. Sie ist aber auch wegen Hochwasserspeicherung und industriellen WasseranSprüchen wichtig. Es wurde ein regioneiier Wirtschaftsplan für die Wasservorräte des Flusseinzugsgebietes verferligt. Aufgrund dieses Plans wurden zahlreiche Anlagen gebaut, z. B. die Stauanlagen Tone und Akigase, und die Kanäle Ura, Saitma. Musashi und Asaka.