Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
so dass wir heute in der Lage sind, die Probleme der Flussregulierung und der Feststoffbewegung mit Hilfe von grundsätzlich zuverlässigeren Ansätzen einer Lösung zuzuführen. Diese Etnwicklung spiegelt sich treu in den Beiträgen zum Symposium wieder, aber aus diesen selben Beiträgen ging auch hervor, dass noch viele Fragen unbeantwortet sind und dass man sich sogar gezwungen sehen kann viele der bisher allgemein gebräuchlichen Ansätze durch weitere Forschungen zu ergänzen. I. Die Flussregulierung Die Fragen der Flussregulierung wurden in zwei Referaten zusammengefasst behandelt. a) Das erste Referat befasste sich mit den Grundsätzen und Verfahren der zeitgemässen Flussregulierung. Zu diesem Thema lässt sich grundsätzlich feststellen, dass die gesteigerte Bedeutung der planmässigen Bewirtschaftung der Wasservorräte neue Erfordernisse gegenüber der Flussregulierung stellte, so dass deren Zielsetzungen nach mehreren Gesichtspunkten erweitert und den neuen Bedürfnissen angepasst werden mussten. Im Laufe der Tagung wurde festgestellt, dass die Grundsätze und Verfahren der Flussregulierung auf Grund der Feststofführung der Wasserläufe bestimmt werden sollten, da sich die Gestaltung und Umformung des Bettes durch die Feststofführung der Wasserläufe verwirklicht. Einige der zu dieser Fragengruppe eingereichten Beiträge behandeln ausser den allgemeinen Grundsätzen, den Problemen der Querschnittsform und Grösse, sowohl wie der Linienführung der Wasserläufe, auch an mehreren durchgeführten Flussbauarbeiten gewonnene Erfahrungen. Diese Beispiele sind besonders beachtenswert, da sie gewissermassen als Kontrolle für den Erfolg der geplanten Regulierungsmassnahmen dienen. b) Im zweiten Sammelreferat wird der Einfluss der Feststoffverhältnisse auf die Wahl der Regulierungsmassnahmen betrachtet. In der modernen Flussregulierung spielen, in erster Linie bei der Kanalisation der Flüsse, ausser den Geschiebeverhältnissen auch die Schwebstoffverhältnisse eine entscheidende Rolle. Neben der Behandlung allgemeiner Grundsätze wurde auch über Massnahmen berichtet, die zur Lösung von Detailproblemen getroffen worden sind. Als Beispiel für diese soll die wichtige Frage des Buhnenabstandes und der Buhnenhöhe im Flussbau erwähnt werden. In einigen der Beiträge werden bei der Ermittlung der Schwebstofffracht auch die Eigenschaften des Einzugsgebietes herangezogen. Grundsätzlich kommt in dieser Tendenz die Tatsache zum Ausdruck, dass die Schwebstoffverhältnisse in den Wasserläufen neben den hydraulischen Vorgängen im eigentlichen Flussbett, auch durch hydrologische Faktoren, in erster Linie durch die Eigenschaften des Einzugsgebietes beeinflusst werden. 89