Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
Von bedeutendem Interesse sind auch die Beiträge in denen über die bei der Regulierung schiffbarer Wasserläufe gewonnenen Erfahrungen berichtet wird. Hier soll erwähnt werden, dass die diesbezüglichen Forschungen und Untersuchungen z. Z. nur in sehr beschiedenem Umfang geführt werden, obwohl gerade die dadurch erreichbaren Kenntnisse und Erfahrungen einen wesentlichen Beitrag zur Wahl der zweckmässigsten baulichen Massnahmen liefern könnten. II. Die Feststoffbewegung Die Fragen der Feststoffbewegung werden in zwei Referaten behandelt. a) Das erste Referat bietet einen Überblick über die GrenzzustandTheorie der Feststoffbewegung. Die Untersuchungen über die Grenzzustände der Feststoffbewegung, in erster Linie über den Grenzzustand zwischen Ruhe und Bewegung, stellen die ersten theoretischen Erwägungen auf diesem Gebiet dar. Zahlreiche theoretische, aber durch Beobachtungen nicht unterstützte, und empirische, aber theoretisch unbegründete Beziehungen wurden veröffentlicht. Die Klärung der abweichenden Ergebnisse und der zahlreichen Wiedersprüche erfordert eine äusserst langwierige und mühsame Forschungsarbeit. Obwohl von einer endgültigen Lösung noch nicht gespochen werden kann, lässt sich immerhin feststellen, dass man die Grenzzustände der Feststoffbewegung nichteinmal für ein Geschiebestoff gegebener Korngrösse und bekannten spezifischen Gewicht eindeutig angeben kann, ohne die allgemeinen hydraulischen Kenngrössen zu berücksichtigen. Für ein Geschiebematerial von gleicher Korngrösse und vom gleichen spezifischen Gewicht entfalten sich schon die für den kritischen Zustand bestimmenden, sog. veränderlichen Gesetze, aber bei gemischter Körnung stossen wir noch immer auf erhebliche Schwierigkeiten. Die eingereichten Beiträge enthalten immerhin wertvolle Ergebnisse in dieser Hinsicht. Als neuer und nach unserer Meinung interessanter Gedanke tritt bei der Bestimmung der Grenzzustände der Feststoffbewegung die Berücksichtigung der Turbulenzströmung in Erscheinung. Untersuchungen über die Geschiebeführung stellen die schwierigsten Aufgaben. Zur Ermittlung der geführten Geschiebemengen lässt sich kaum ein allgemein anwendbares Verfahren finden. Offensichtlich müssen auch hier die hydraulischen Kenngrössen der Wasserläufe, ja sogar die hydrologischen Verhältnisse des Einzugsgebietes mit berücksichtigt werden. Die im Zusammenhang mit der Messung der Geschiebefracht angestellten Untersuchungen erscheinen als besonders interessant. b) Das zweite Referat befasst sich mit dem Einfluss der Feststoffverhältnisse auf die Veränderungen des Bettes. 90