Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(21) Dies wurde auf Grund der Durchflussmengen durchgeführt um dadurch die Wirkung der Dammbrüche in 1965 weitgehend auszuschalten. An den meisten Pegeln wurde nämlich die Form der Hochwasserwelle durch die Dammbrüche beeinflusst. (Bild 2) Die Betrachtungen werden um 2 Fragen gruppiert: die erste betrifft die Wirkung des Dammbruches bei Kamariste unterhalb der Draumündung auf den Ablauf der Hochwasserstände und auf deren Grund die Korrektion derselben, während die zweite sich auf die Berechnung der mit verschiedener Wahrscheinlichkeit wieder­kehrenden Höchstwasserstände richtet. Sowohl die beobachteten, als auch die korri­gierten Höchstwasserstände übertrafen in 1965 die vorher für Wahrschenlichkeilen von 1 000 und 10 000 Jahren berechneten Werte (Tafel II), aber wenn auch die Wasserstände der Hochwasserwelle von 1965 in die Berechnungen einbezogen wer­den, so ergibt sich (Tafel IV), daß ähnliche Hochwässer berücksichtigt werden müßen. Für die einzelnen Pegelstationen sind in Tafel 1 die Höchstwasserstände vor 1965, die in 1965 tatsächlich beobachteten und die verbesserten Wasserstände, fer­ner die Abweichungen auf die Erstere bezogen zusammengestellt. Für den Pegel Bezdan an der Landesgrenze werden die beobachteten und verbesserten, sowohl die mit verschiedener Wahrscheinlichkeit wiederkehrenden Wasserstände in Tatel IV verglichen. KURZBERICHTE UND REFERATE 1. T. Gál und L. Némethi]: Uetriebserfahrungen mit automatischen Schützen zur Oberwasserregulierimg (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 99) Nach den Prospektangaben der französischen Firma Neyrpic wurde eine auto­matische Schütze zur Oberwasserregulierung entworfen und gebaut, die jedoch unter den vorliegenden Betriebsverhältnißen nicht den Erwartungen gemäß funk­tionierte. Es ist nicht gelungen die Schütze so einzustellen, daß der gewünschte Oberwasserstand bei verschiedenen Durchflussmengen mit der erforderlichen Ge­nauigkeit von ±5 cm gehalten werden konnte. Eine verbesserte Ausführung wurde im Einlassbauwerk des Speichers K-V eingebaut (Bilder 3 und 5), die von der Schütze der Firma Neyrpic folgende Abweichungen aufweist: a) Schwimmkörper wurden an beiden Seiten der Schützen angeordnet, b) die Querschnittsfläche der Schwimmkörper wurde auf das Doppelte ver­größert. Zwischen den Schwimmkörpern und der Wand der Kammer wurde ein Spall von nur 2,5 cm Breite gelassen. Die Kammer wurde mit dem Oberwasser durch eine Öffnung von 14 mm Durchmesser verbunden. Mit diesen Änderungen arbeitete die Anlage mit einer Fehlergrenze von ±3 cm, die im Bereich der Durchlasskapazität keine Veränderung zeigte. Eine besondere Vorrichtung zur Dämpfung der Schwingungen erwies sich als überflüssig, da eine vollkommene Dämpfung festgestellt werden konnte. Eine gegenseitige Beeinflussung wurde auch bei Doppelanlagen nicht beobachtet. Es ist auf die starke Dämpfung zurückzuführen, daß die Bewegungen bei dem Öffnen und Schließen langsam sind, wodurch sich bei plötzlichen Wasserstands­veränderungen vorübergehend Regulierungsfehler zeigen. Deswegen ist die Anlage nur für solche Anwendungen empfohlen, wo mit plötzlichen Schwankungen der Wasserstände nicht gerechnet werden muß (Bewässerungskanäle mit flacher Nei­gung im Flachland). Das Ausbalancieren der Anlage wird durch Spindeln erleichtert, die am vorderen Ausgleichsbehälter montiert das Anbringen von zusätzlichen Stahlscheiben gestatten. Von der bedauerlicherweise geringen Zahl der durchgeführten Durchflussmessun­gen an der verbesserten Ausführung konnten folgende Schlüsse gezogen werden : — die größte Durchflussmenge ist kleiner als der auf Grund des im Katalog von Neyrpic abgedruckten Diagrammes errechnete Wert ( Bild 6), — die Grenze der Beeinflussung vom Unterwasser beträgt etwa 50 cm, und übertrifft somit geringfügig den im Katalog angegebenen Wert (Bild 8), — bei einem Spiegelunterschied Л&50 cm besteht eine in guter Annäherung lineare Proportionalität zwischen der Wasserführung und der Schützenöffnung (Bild 9).

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